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Bestens gefedert auf dem Sattel mit wartungsfreien iglidur Bundlagern

Steckbrief

  • Was wurde benötigt: Gleitlager für vier Lagerstellen an den Drehpunkten der Parallelogramm-Sattelstütze
  • Anforderungen: Verschleißfestigkeit, geringer Reibwert, Schmier-/Wartungsfreiheit, unempfindlich gegen Kantenpressung
  • Anwendungsgebiet: Fahrradindustrie, Fahrradkomponenten
Die by.schulz GmbH entwickelt hochwertige Fahrradkomponenten, die in der Erstausrüstung von Premium-Radherstellern verwendet werden, aber auch als Zubehörteil im Handel erhältlich sind. Ein Produkthighlight: die gefederte Parallelogramm-Sattelstütze G.2. Sie ist mit zwei Federweglängen (30 und 50 mm) für unterschiedliche Fahrergewichte bis 150 Kilogramm getestet und eine Fahrradzeitschrift urteilte schlicht: „Super“.

Federsattelstütze von by.Schulz

Problem

Den Konstrukteuren war eine hohe Qualität bei den Bauteilen wichtig. Gerd Brücker, Konstrukteur bei by.schulz: „Das Alu-Rohr ist 3D-geschmiedet mit unterschiedlichen Wandstärken – das spart Gewicht. Die Flachdrahtfeder befindet sich direkt im Kraftfluss und ist zu 50 Prozent kompressibel. Sie nimmt die Last gut auf und spricht schneller an als Runddrahtfedern.“ Elastomerelemente dienen als Endanschlag. Auch bei der Materialauswahl für die vier Lagerstellen an den Drehpunkten der Stütze, deren Feder quasi in ein Parallelogramm eingespannt ist, galt es die qualitativ beste Lösung zu finden. Die Herausforderung: „Die Achse führt beim Federn oszillierende Bewegungen aus. Dabei werden die Lager auf einem kleinen Teilbereich hoch beansprucht“, so Brücker. In der Erstserie waren Messingbuchsen und Edelstahlachsen eingesetzt. Das bedeutete, dass die Lager regelmäßig geschmiert werden mussten, und das wollten die Hersteller bei der Weiterentwicklung der Stütze vermeiden. Da rückten igus Lager aus Hochleistungs-Polymer mit inkorporiertem Schmierstoff in den Blick – und stießen zunächst auf Vorbehalte. „Wir haben zunächst nicht geglaubt, dass Kunststofflager unsere hohen Anforderungen erfüllen,“ sagt Gründer Markus Schulz. Aber die Entwickler – immer aufgeschlossen für Neues – ließen sich auf Versuche ein. Dazu gehörten sowohl Fahrversuche von by.schulz mit umgerüsteten Sattelstützen als auch spezielle Testreihen im igus Labor.

Lösung

Die Bundlager aus dem Werkstoff iglidur W360 erreichten die errechnete hohe Lebensdauer und bieten darüber hinaus noch weitere Vorteile. Gerd Brücker: „Der Reibwert ist niedrig und somit auch das Losbrechmoment. Das heißt: Die Federung spricht sensibler an, es gibt kein Rucken.“ Durch die sehr gute und reproduzierbare Maßhaltigkeit der spritzgegossenen Lager kann zudem die CNC-Bearbeitung der angrenzenden Metallkomponenten sehr präzise erfolgen: Da kein seitliches Spiel auftritt, sind engere Toleranzen bei der Bearbeitung möglich. Ein weiterer Vorteil: Kunststofflager verzeihen Kantenpressungen eher als Messinglager: Da sich das Spiel erst einstellt, wenn die Lager eingepresst sind, passen sie sich besser an die Umgebungskonstruktion an. Auch das trägt dazu bei, dass die Federung stets optimal anspricht. Und zuletzt: die Lager sind leicht und benötigen keine zusätzliche Schmierung.

Markus Schulz weist darauf hin, dass bei der Frage „Messing oder Kunststoff?“ nicht die Kosten im Vordergrund standen: „Uns geht es immer um die optimale Funktion.“ Die Optik spielt allerdings auch eine Rolle, weshalb igus die Lager für by.schulz in Sonderfarbe schwarz herstellt.

Mehr über iglidur W360 Bundlager erfahren

"Wir haben zunächst nicht geglaubt, dass Kunststofflager unsere hohen Anforderungen erfüllen."

Markus Schulz, Gründer der by.schulz GmbH


Markus Schulz und Gerd Brücker von by.schulz Markus Schulz, Gründer der by.schulz GmbH (links), mit Gerd Brücker, dem Konstrukteur der gefederten Sattelstütze.
iglidur Gleitlager W360 regulär und in Schwarz iglidur W360 Gleitlager aus Hochleistungskunststoff mit inkorporiertem Schmierstoff. Links der iglidur W360 Standard-Werkstoff, rechts in Sonderfarbe für by.schulz.

Weitere Informationen

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