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iglidur® - Wellenwerkstoffe

Bild 12: Schwenkverschleiß-Prüfstand zur Prüfung der Verschleißrate schwenkend, für niedrige Belastungen

 

Y = Verschleiß [μm/km]


Abb. 15: Verschleiß mit Welle Cf53, p = 0,75 MPa, v = 0,50 m/s Ra = 0,20 μm

 

Y = Verschleiß [μm/km]


Abb. 16: Verschleiß mit Welle V2A, p = 0,75 MPa, v = 0,50 m/s Ra = 0,20 μm

 
Wellenwerkstoffe

Die Welle ist neben dem Gleitlager selbst die wichtigste Größe in einem Lagersystem. Sie hat direkten Kontakt zum Lager und wird wie dieses durch die Relativbewegung beansprucht. Grundsätzlich wird die Welle auch verschleißen, jedoch sind moderne Lagersysteme so ausgelegt, dass der Verschleiß der Wellen so gering ist, dass er mit üblichen Methoden messtechnisch nicht erfasst werden kann. Als wichtigste Kenngrößen können Wellen nach der Härte und nach der Oberflächenrauigkeit unterschieden werden.

Reibwerte


Die Härte der Welle spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Bei weniger harten Wellen kommt es in der Einlaufphase schneller zur Glättung der Welle. Schleifspitzen werden abgetragen, und die Oberfläche bildet sich neu. Für einige Werkstoffe hat dieser Effekt positive Auswirkungen, die Verschleißfestigkeit der Polymerlager steigt.

In den nebenstehenden Diagrammen werden die wichtigsten Wellenwerkstoffe aufgeführt und ausgewählte iglidur®-Werkstoffe verglichen. Zum leichteren Verständnis ist die Skalierung der Verschleißachse in allen Diagrammen gleich.

Besonders eindrucksvoll ist der geringe Verschleiß der Systeme mit einer hartverchromten Welle. Diese sehr harte, aber auch glatte Welle wirkt bei vielen Lagerpaarungen günstig auf das Verschleißverhalten. Der Verschleiß vieler iglidur®-Gleitlager ist auf dieser Welle niedriger als auf jedem anderen Gegenlaufpartner. Es sollte jedoch darauf hingewiesen werden, dass aufgrund der typischerweise geringen Rautiefen die Gefahr von Stick-Slip auf hartverchromten Wellen besonders groß ist.

Y = Verschleiß [μm/km]


Abb. 16: Verschleiß mit Welle V2A, p = 0,75 MPa, v = 0,50 m/s Ra = 0,20 μm

 

Y = Verschleiß [μm/km]


Abb. 18: Verschleiß mit hartverchromter Welle, p = 0,75 MPa, v = 0,50 m/s Ra = 0,20 μm

 

Y = Verschleiß [μm/km]


Abb. 20: Verschleiß mit Automatenstahlwelle, p = 0,75 MPa, v = 0,50 m/s Ra = 0,20 μm

 

Y = Verschleiß [μm/km]


Abb. 17: Verschleiß mit Welle St37, p = 0,75 MPa, v = 0,50 m/s Ra = 0,20 μm

 

Y = Verschleiß [μm/km]


Abb. 19: Verschleiß mit Welle hartanodisierter Aluwelle, p = 0,75 MPa, v = 0,50 m/s Ra = 0,20 μm

 

Y = Verschleiß [μm/km]


Abb. 21: Verschleiß mit Welle X90, p = 0,75 MPa, v = 0,50 m/s Ra = 0,20 μm