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Leitungen im Reinraum

Was ist Reinraum

Der Reinraum ist – wie der Name schon sagt – ein sehr sauberer Raum. Wie sauber, dass beschreibt die Norm, welche in der jeweiligen Fertigung zur Anwendung kommt. In der Halbleiterproduktion kommt z.B. die ISO-Norm 14644-1 zur Anwendung. Dort wird in Klassen (1-9) festgelegt, wie viele Partikel von der Größe <3µm in 1m3 Luft enthalten sein dürfen. Diese Partikel schädigen das zu fertigende Produkt und erhöhen dadurch die Ausschussquote.
Diese Räume sind nicht nur in der Halbleiterfertigung zu finden, sondern auch in Laboren, in der Medizintechnik und der Pharmaindustrie – überall, wo penibelste Sauberkeit elementar ist. Da unser aller Qualitätsanspruch stetig steigt, steigt auch der Bedarf an dieser Art der Fertigung. Bedenken wir allein die großen Flachbildfernseher in unseren Wohnzimmern, bei denen wir keinen Pixelfehler akzeptieren würden. 
Gleiches gilt für Kanülen der Impfstoffe, welche exakt und sauber gefertigt werden müssen. Mit dem Raum als solches ist es nicht getan. Auch die darin fertigende Maschine darf während des Fertigungsprozesses keine Partikel abgeben. Sind dort bewegliche Bauteile wie eine Energieketten mit Leitungen verbaut, müssen diese im Betrieb so abgestimmt sein, dass der Abrieb minimal ist. In der Fertigung entstehende oder von außen emittierende Partikel müssen aus der Umgebungsluft entfernt werden. Um dies zu erreichen, werden innerhalb des Raumes Luftströmungen festgelegt, welche Partikel, die kleiner als ein Haar sind, entfernen. Durch den Einsatz von Produkten mit geringem Abrieb – also wenig Partikeln – wird das aufwendige und teure Entfernen der Partikel eingespart.


Jede Leitungsart für den Reinraum

Cleanroom Class1

Der Champ im Reinraum

Mit der e-skin flat wurde ein modulares Baukastenprinzip für ISO Klasse 1 Anwendungen konzipiert. Die einzelnen Module lassen sich zu breiteren Systemen miteinander verbinden. Da die Kammersystem zu öffnen sind, kann ein Austausch oder eine Erweiterung in wenigen Minuten durchgeführt werden. Die e-skin flat ist in verschiedenen Größen und Varianten ab Lager lieferbar. 

e-skin flat

Assembléon Konfektionierte Energiekettensysteme und hoch belastbare Sonderleitungen sorgen für die Funktionsfähigkeit der Bestückungsautomaten. Es werden 400 Mio. Hübe gefordert. (Bild: Assembléon)

400 Mio. Zyklen für Bestückungsautomat

Das Unternehmen Assembléon Netherlands B.V. hat eine neue Generation vollautomatischer Bestückungsautomaten der Serie iFlex T4, T2 und H1 mit Vision-System entwickelt. Sie können für Klein- und Großserien eingesetzt werden. Die SMD-Bestückung erfolgt per Roboter ein- oder beidseitig in Serienqualität für Bauteile ab einer Größe von 0402. Das Teilehandling liegt zwischen 51.000 (T4) und 12.000 (H1) pro Stunde. Die Beschleunigung und die Geschwindigkeit betragen zum einen 35 m/s2 (y-Achse) bzw. 20 m/s2 (x-Achse), zum anderen 2 m/s bzw. 1,5 m/s. Als Lebensdauer der jeweiligen Komponenten werden 400 Mio. Zyklen gefordert, das entspricht ungefähr sieben Jahren Dauerbetrieb.