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Beim Abbau sowie bei der anschließenden Lagerung von Bauxit, einem Sedimentgestein zur Aluminiumoxidproduktion, bildet sich eine Menge Staub, der vor allem für die beweglichen Maschinenteile der Fördereinheiten eine große Herausforderung darstellt. Aus diesem Grund entschied sich die Aluminium Oxid Stade GmbH (AOS), einer der großen deutschen Aluminiumoxidproduzenten, für den Einsatz von smarten Energieketten, die mit einer Zug- Schubkraftüberwachung ausgestattet ist.
Bei AOS kommt die smarte Energieführung gleich 3x zum Einsatz. Zum einen in einer Halle, wo die Staubbelastung maximal ist und die anderen beiden Anwendungen befinden sich unter freiem Himmel. Die Außenanwendungen zeichnen sich jedoch durch eine maximale Verahrwegslänge von 330m aus.
Die hohe Staubbelastung bei der Bewegung des Bauxits stellt vor allem für bewegliche Maschinenkomponenten eine enorme Belastung dar. Vor den Energieführungsketten kamen Motorleitungstrommeln für die Energieversorgung zum Einsatz. Das Problem bei der Energieversorung durch die Motortrommeln war, dass die Leitungen nicht immer korrekt aufgetrommelt wurden, wodurch letztendlich Maschinenausfälle durch Leitungsschädenentstanden sind.
Neben der Anlagensicherheit spielt die Sicherheit für den Menschen noch eine viel größere Rolle. Bevor die smarte e-kette® verbaut wurde, musste man bei Ausfällen der Krane oder für Wartungszwecke immer erst mit einem Laptop zum Auslesen 40 Meter auf den Kran hochsteigen. Dies war auch immer mit einem gewissen Risiko für den Menschen verbunden.
Die erste Entscheidung für eine smarte Energieführung von igus fiel bereits 2012, wo die Zug- Schubkraftmessung noch unter dem Namen PPDS (push pull detection system) lief. Jetzt wird diese Technologie EC.P (e-chain pulldetection) genannt, welche im Vergleich zu früher deutlich platzsparender und einfacher installiert werden kann. AOS nutzt das EC.P System als Reinigungs- oder Wartungserinnerung und gibt an:„Falls der Lauf der Kette zu stark durch Staub und Schmutz behindert wird, schaltet die Zug-/Schubkraftüberwachungdas System ab, bevor Schäden entstehen und wir wissen, dass es wieder Zeit ist den Verfahrweg der Kette zu reinigen."
Sowas nennt man dann wohl "zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen", denn teure Schäden werden vermieden und man weiß immer wann es mal wieder Zeit ist die Maschine von Staub und Dreck zu befreien. Einfach smart.
In dieser Case-Study wird die Frage diskutiert, welche sich fast alle Konstrukteure stellen, die in bewegten Anwendungen mit langen Verfahrwegen über 100 Metern Schläuche sowie Energie- und Datenleitungen führen müssen:
Welches Energieführungssystem ist am effizientesten – unter anderem in puncto Verlässlichkeit, Wartungsfreundlichkeit und Zukunftssicherheit? Eine Motorleitungstrommel? Oder eine Energiekette?
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