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Wie Gleitlager Dynamik verleihen

Gleitlager in der Verpackungsindustrie

Konstruktionskriterien "geringes Gewicht" und "Platz sparend"

Der "Innopack CSM" (CarryStripMaster) der KHS Maschinen- und Anlagenbau AG, Kleve, versieht Gebinde unterschiedlichster Art mit einem Tragegriff - angefangen von Schrumpfgebinden mit Dosen über PET-Flaschen mit und ohne Kontur bis hin zu Tetra-Packs und Tray-Verpackungen. Eine wesentliche Baugruppe stellt dabei der hochdynamisch angetriebene Applikationskopf dar, der möglichst leicht sowie klein ausfallen muss.Der Applikationskopf des von KHS komplett neu entwickelten "Innopack CSM" startet spontan je nach Bedarf über eine einfache Drucksensorik und versieht bis zu 70 Gebinde in der Minute mit einem Tragegriff. Die Verarbeitung erfolgt wahlweise ein-, zwei- oder dreibahnig - so sind bis zu 210 Gebinde pro Minute möglich. Um die im Betrieb notwendige hohe Dynamik sowie Positioniergenauigkeit zu gewährleisten, unterlag der Applikationskopf neben den Konstruktionskriterien "geringes Gewicht" und "Platz sparend" noch weiteren Anforderungen:

Reduzierte Herstellkosten, geringe Reibwerte, erhöhte Lebensdauer, Schmiermittelfreiheit, Wartungsfreiheit sowie Schwingungsdämpfung.
Hier führte nach Überzeugung von Tilo Lechner und Ludger Pauls, zuständig für die mechanische Entwicklung des "Innopack CSM" bei KHS Kisters, kein Weg an Gleitlagern und Gelenkköpfen aus Kunststoff vorbei: "Bei den im Pflichtenheft festgelegten Bedingungen bezüglich Gewicht, Platz und Kosten gab es keine Alternative zu den Kunststoffmaschinenelementen. Auch die Entscheidung für igus® als Zulieferer fiel uns leicht. Wir haben schon mehrfach zusammengearbeitet und das Unternehmen immer als innovativ kennen gelernt. Außerdem ist die Projektbetreuung optimal."

Applikationskopf des "Innopack CSM" von KHS Applikationskopf der Firma KHS

Der Applikationskopf weist nunmehr mehrere Gleitlageranwendungen auf, die hohe Kräfte aufnehmen und Stöße absorbieren. Sie sind zum einen im Drehpunkt für die Drucksensorik zu finden und dienen zum anderen als Rollenlagerung. Dabei bringen sie nur wenig Gewicht auf die Waage und ermöglichen (bei gleichem Platzbedarf) größere Innendurchmesser als Kugellager.

Gegen Reibung und Verschleiß

igus® steuert unter anderem Lager aus der iglidur® G- Familie bei, die KHS an zwei Stellen des Applikationskopfs einsetzt. Die wirtschaftlichen Allrounder widerstehen extrem hoher Belastung und arbeiten bei niedrigen bis mittleren Gleitgeschwindigkeiten. Der Selbstschmiereffekt macht sie wartungsfrei im Trockenlauf sowie unempfindlich gegenüber Staub und Schmutz. Wie bei allen iglidur® - Gleitlagern setzt sich das verwendete Hochleistungsmaterial aus Basispolymer, Fasern und Füllstoffen sowie Festschmierstoffen zusammen. Diese Bestandteile sorgen dafür, dass der Reibwert und der spezifische Verschleißwert möglichst niedrig eingestellt werden.
iglidur® G-Gleitlager weisen zudem eine gute Beständigkeit gegen Chemikalien auf. Die meisten Schmierstoffe können ihnen nichts anhaben. Gleiches gilt für viele schwache organische und anorganische Säuren. Für eine besonders geringe Feuchtigkeitsaufnahme und niedrigste Reibwertsituationen ist iglidur® J "der" Werkstoff in der Verpackungsindustrie. Der Spezialist für schnelle und langsame Bewegungen sorgt im "Innopack CSM" für sehr niedrige Reibwerte und geringste Stick-Slip-Neigung. Er empfiehlt sich für Einsätze mit mittleren Druckbelastungen - bei hohen Geschwindigkeiten und hoher Verschleißfestigkeit.

Applikationskopf des Tragegriffspenders "Innopack CSM"

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