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Tragegriffspender: Leicht und kompakt

iglidur-Gleitlager erlauben leichte und kompakte Maschinenkonstruktion in der Getränkeindustrie

Der "Innopack CSM" versieht mit einem Applikationskopf Gebinde unterschiedlichster Art mit einem Tragegriff. Zahlreiche Lagerungen werden hier eingesetzt, die eine leichte und kompakte Konstruktion erlauben sollen. Weitere Anforderungen umfassen geringe Reibwerte, eine erhöhte Lebensdauer, Schmiermittelfreiheit, Wartungsfreiheit, Schwingungsdämpfung aber auch geringe Kosten. Hier kamen nur noch Kunststoff-Gleitlager aus iglidur G- und J in Frage.

Steckbrief

  • Was wurde benötigt: Gleitlager aus den Werkstoffen iglidur G- und J
  • Anforderungen: geringes Gewicht, platzsparend, reduzierte Herstellkosten, geringe Reibwerte, erhöhte Lebensdauer, Schmiermittelfreiheit, Wartungsfreiheit sowie Schwingungsdämpfung
  • Branche: Verpackungsindustrie, Getränkeverpackungen
  • Erfolg für den Kunden: In der Drucksensorik und als Rollenlagerung nehmen die iglidur-Gleitlager hohe Kräfte auf und absorbieren Stöße problemlos. Sie bieten unter anderem ein geringes Gewicht bei größeren Innendurchmessern als Kugellager, sind selbstschmierend und unempfindlich gegenüber Schmutz und Staub.

Tragegriffspender Applikationskopf des Tragegriffspenders "Innopack CSM"

Problem

Der "Innopack CSM" (CarryStripMaster) der KHS Maschinen- und Anlagenbau AG versieht Gebinde unterschiedlichster Art mit einem Tragegriff - angefangen von Schrumpfgebinden mit Dosen über PET-Flaschen mit und ohne Kontur bis hin zu Tetra-Packs und Tray-Verpackungen. Eine wesentliche Baugruppe stellt dabei der hochdynamisch angetriebene Applikationskopf dar, der möglichst leicht sowie klein ausfallen muss. Der Applikationskopf des von KHS komplett neu entwickelten "Innopack CSM" startet spontan je nach Bedarf über eine einfache Drucksensorik und versieht bis zu 70 Gebinde in der Minute mit einem Tragegriff. Die Verarbeitung erfolgt wahlweise ein-, zwei- oder dreibahnig - so sind bis zu 210 Gebinde pro Minute möglich.
Um die im Betrieb notwendige hohe Dynamik sowie Positioniergenauigkeit zu gewährleisten, unterlag der Applikationskopf neben den Konstruktionskriterien "geringes Gewicht" und "Platz sparend" noch weiteren Anforderungen: Reduzierte Herstellkosten, geringe Reibwerte, erhöhte Lebensdauer, Schmiermittelfreiheit, Wartungsfreiheit sowie Schwingungsdämpfung. Hier führte nach Überzeugung der Konstrukteure von KHS kein Weg an Gleitlagern und Gelenkköpfen aus Kunststoff vorbei.

Lösung

Der Applikationskopf weist heute mehrere Gleitlageranwendungen auf, die hohe Kräfte aufnehmen und Stöße absorbieren. Die Lager sind zum einen im Drehpunkt für die Drucksensorik zu finden und dienen zum anderen als Rollenlagerung.
Konkret handelt es sich um Lager aus der iglidur G-Familie, die nur wenig Gewicht auf die Waage bringen und größere Innendurchmesser als Kugellager aufweisen. Die wirtschaftlichen Allrounder widerstehen extrem hoher Belastung und arbeiten bei niedrigen bis mittleren Gleitgeschwindigkeiten. Der Selbstschmiereffekt macht sie wartungsfrei im Trockenlauf sowie unempfindlich gegenüber Staub und Schmutz. Wie bei allen iglidur-Gleitlagern setzt sich das verwendete Hochleistungsmaterial aus Basispolymer, Fasern und Füllstoffen sowie Festschmierstoffen zusammen. Diese Bestandteile sorgen dafür, dass der Reibwert und der spezifische Verschleißwert möglichst niedrig eingestellt werden. iglidur G-Gleitlager weisen zudem eine gute Beständigkeit gegen Chemikalien auf. Die meisten Schmierstoffe können ihnen nichts anhaben. Gleiches gilt für viele schwache organische und anorganische Säuren. Daneben kommen iglidur J-Gleitlager mit einer besonders geringen Feuchtigkeitsaufnahme und niedrigen Reibwerten  Der Spezialist für schnelle und langsame Bewegungen sorgt im "Innopack CSM" für sehr niedrige Reibwerte und geringste Stick-Slip-Neigung. Er empfiehlt sich für Einsätze mit mittleren Druckbelastungen - bei hohen Geschwindigkeiten und hoher Verschleißfestigkeit.


„Bei den im Pflichtenheft festgelegten Bedingungen bezüglich Gewicht, Platz und Kosten gab es keine Alternative zu den Kunststoffmaschinenelementen. Auch die Entscheidung für igus als Zulieferer fiel uns leicht."

Tilo Lechner, zuständig für die Entwicklung des "Innopack CSM" bei KHS Kisters

Tragegriffspender

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