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Bei Leitungswagen auch Kabelwagen oder Festoon Systeme genannt hängen die Leitungen bei Wind und Wetter an Kranen ungeschützt. Die Leitungen selbst und die Leitungswagen sind schwankenden Temperaturen sowie Sand und Salz (bei Außenanlagen) ausgesetzt. Durch Windeinfluss können sich die Leitungen leicht verheddern, was dann schnell zu Betriebsstillständen führt. igus bietet eine sichere und modulare Alternative zu Leitungswagen an Krananlagen, mit der Sie Leitungenlänge sparen und Stillstandzeiten vermeiden können. Energie, Daten, LWL, Öl und Luft werden in einem System sicher geführt. Mehr als 1.300 STS und über 6.500 RTG/RMG ASC Krane sind mit Energieketten ausgerüstet worden.

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Kunststoff-Energieketten im Vergleich zu Leitungswagen
In diesem Whitepaper können Sie folgende Themen finden:
Zuverlässiges und dynamisches Leitungsmanagement gehört zu den größten Herausforderungen in der modernen Krantechnik. Praktisch alle Arten von Krananwendungen sehen sich verstärkten Anforderungen bezüglich Verfahrwegen, Geschwindigkeiten und Präzision gegenüber. Auf dem internationalen Markt für Brückenkrane, wo unterschiedliche Normen eine Rolle spielen, suchen Hersteller und Endnutzer nach Elektrifizierungslösungen, die an unterschiedliche Szenarien angepasst werden können. Fällt die Wahl also eher auf eine Energiekette oder Festoon Systeme?
Während die Komponenten modular sein müssen, sollten sie sich auch durchgängig leicht montieren lassen, wenig Wartung erfordern und kostengünstig sein. Ingenieure setzen oft zwei Stromversorgungsvarianten ein, um diesen Anforderungen möglichst gerecht zu werden: Festoon Systeme und Energieketten.
In Festoon Systemen hängen die Leitungen und Schläuche lose, wenn sie geführt werden. Ohne Schutz können die Leitungen schwingen, sich verheddern und in der Kranstruktur hängenbleiben, besonders bei rauer Witterung, was zu teuren Reparaturen führt. Oft verwenden Festoons flache Verbundleitungen, die aus vielen verschiedenen Leitern in einem Mantel bestehen. Wenn diese Leitungen verwendet werden, muss ggfls. die gesamte Verbundleitung ersetzt werden, falls ein Leiter beschädigt wird. Ship-To-Shore- Krane sind beispielsweise häufig mit Festoons ausgestattet. Da diese Anwendungsumgebung starken Winden, heftigen Regenfällen, Eis und anderen widrigen Umständen ausgesetzt ist, sind die Festoon-Nutzer mit hohen Kosten für Reparaturen konfrontiert, die durch Abnutzung und Witterungseinflüsse entstehen. Das bedeutet weitere Standzeiten, die für Wartung und Inspektionen vergeudet werden. Die hängenden Leitungen und die überwiegend in Stahl ausgeführte Struktur von Festoons erfordern auch viel Platz bei der Installation.
Um Wartung und Kosten zu vermeiden, die mit der Verwendung von Festoons verbunden sind, setzen die Anwender zunehmend ein alternatives Elektrifizierungssystem ein – die Energiekette. Dank ihrer korrosions- und verschleissfesten Eigenschaften kann es die leistungsfähige e-kette aus Kunststoff mit anspruchsvollen Betriebsumgebungen aufnehmen, hat dennoch ein einfaches Design und lässt sich sehr einfach montieren.
Wir haben Energiekettensysteme und Leitungswagen an einer 100 m Anlage verglichen:
Die neue Heavy-Duty-Rollenkette erfüllt alle Anforderungen, die bei Containerkranen der nächsten und übernächsten Generation gelten.
Immer längere Wege, höhere Dynamik, kurze Lastspiele, null Ausfälle: Das fordern, kurz gefasst, die Hersteller von Ship-to-Shore-Containerkranen für Energieketten auf den Kranbrücken. Die neue P4HD.56R erfüllt diese Anforderungen - bei maximaler Wirtschaftlichkeit.

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