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Spritzig um die Kurve: igus Lager machen wendiges E-Lastenfahrrad wartungsarm



In Zeiten von Luftverschmutzung und drohenden Verkehrsinfarkten in Großstädten sind alternative Fortbewegungsmittel wichtiger denn je. Zu einer Stütze der Verkehrswende sind Lastenfahrräder geworden, denn die sind insbesondere als E-Variante schwer im Kommen: 39.200 E-Cargobikes gingen 2018 laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) über die Ladentheke – ein Wachstum von 80 % im Vergleich zum Vorjahr.

Das Firma chike aus Köln ist auf E-Cargobikes spezialisiert. Das Start-up hat bereits mehrere Preise eingefahren, u. a. den Eurobike Gold Award, einen der renommiertesten Preise in der Fahrradbranche. Und auch bei Vergleichstests in Fahrradzeitschriften schneidet chike sehr gut ab, ist Testsieger des großen Cargobike-Langzeittests von BIKE BILD.

Das Besondere an ihrem Produkt: Das Transportfahrrad ist kompakt, leicht und wendig. Ein gefedertes Neigefahrwerk sorgt dafür, dass sich der Fahrer wie bei einem normalen Fahrrad in die Kurve legen kann.

E-Cargobike chike Mit einer Breite von 73 cm ist das chike schmal genug, um sich durch enge Gassen zu schlängeln und im Hausflur zu parken.

Problem:

Die Entwickler von chike waren auf der Suche nach passenden Gelenkköpfen und Gleitlagern für ein neuartiges, gefedertes Neigefahrwerk, das ihr Cargobike in Kurven genauso wendig macht wie ein gewöhnliches Fahrrad. Die Anforderungen an die Bauteile: Sie sollten leicht, wartungsarm und witterungsbeständig sein.
 

Lösung:

Mit igubal Gelenkköpfen und zylindrischen iglidur Gleitlagern ist die perfekte Lösung gefunden. Die Gelenkköpfe kommen an den Spurstangen zum Einsatz. Komplett aus Hochleistungskunststoff bestehend, sind sie beständig gegen Korrosion, Schmutz und Temperaturen bis –30 Grad. Am Querlenker und in der Neigungsblockierung sorgen die trockenlaufenden Gleitlager für einen praktisch wartungsfreien, dauerhaften Lauf. Im Unterschied zu metallischen Lösungen sind die im Spritzguss gefertigten Bauteile zudem sehr leicht und kostengünstig.


„Die Konstruktion des Neigefahrwerks mit Doppel-Querlenkersystem war eine unserer größten Herausforderungen. Unter anderem galt es, passende Bauteile zu finden – etwa Gelenkköpfe für die Spurstangen oder Gleitlager für die Querlenker, die leicht, wartungsarm und witterungsbeständig sind.“

Manuel Prager, Geschäftsführer von chike

Kompakt und wendig dank Neigefahrwerk

Manuel Prager, Geschäftsführer von chike, erzählt, wie sein Bruder Tobias Prager, ein studierter Physiker, auf die Idee gekommen ist, das neuartige Transportrad zu entwickeln: „Als mein Bruder und meine Schwägerin ihr zweites Kind bekamen, haben sie sich auf die Suche nach einem Transportrad für die Stadt gemacht – als Alternative zum Auto. Die Räder auf dem Markt waren ihnen allerdings zu lang oder zu klobig und behäbig. Deswegen hat er chike entwickelt. Ein elektrisches Cargobike, das mit 73 Zentimetern Breite kompakt genug ist, um durch alle gängigen Türen zu passen, und mit unter 2 Metern Länge so leicht und wendig fahrbar ist wie ein klassisches Fahrrad.“

Herzstück des chike ist ein gefedertes Federfahrwerk. Es macht das Bike wendig und der Fahrer kann sich wie mit einem normalen Fahrrad in die Kurven legen. Es ist dadurch auch möglich, den Schwerpunkt höherzulegen und den Kindersitz über den Rädern zu montieren. Das führt im Vergleich zu klassischen dreirädrigen Lastenrädern zu einer schmaleren Spurbreite. „Die Konstruktion dieses Neigefahrwerks mit Doppel-Querlenkersystem war eine unserer größten Herausforderungen“, erinnert sich Prager. Unter anderem galt es, passende Bauteile zu finden – etwa Gelenkköpfe für die Spurstangen oder Gleitlager für die Querlenker, die leicht, wartungsarm und witterungsbeständig sind.

Manuel Prager (chike) und Kai Schmitz (igus) Haben gemeinsam ideale Gelenkköpfe und Gleitlager für das Neigefahrwerk gefunden: Manuel Prager, Geschäftsführer von chike (rechts), und Kai Schmitz, technischer Verkaufsberater bei igus.

Verschleißfest und wartungsarm: Gelenkköpfe und Gleitlager von igus sind die ideale Lösung

Fündig wurde chike bei igus. An den Spurstangen, die die Lenkbewegungen auf die Vorderräder übertragen, kommen igubal Gelenkköpfe zum Einsatz. Die Besonderheit: Sie bestehen nicht aus Metall, sondern sind vollständig aus Kunststoff gefertigt. „Die Lager sind in feuchter oder nasser Umgebung korrosionsbeständig, unempfindlich gegen Schmutz, temperaturbeständig bis –30 Grad Celsius und somit ideal geeignet für den Einsatz in einem Cargobike“, erklärt Kai Schmitz, technischer Verkaufsberater bei igus. „Zudem haben die Lager Dämpfungseigenschaften und verbessern dadurch das Fahrgefühl. Nicht zuletzt wiegen sie nur ein Fünftel herkömmlicher Lagergehäuse aus Metall und sind kostengünstiger.“

Auch bei der Lagerung des Querlenkers und in der Neigungsblockierung kommen igus Produkteum Einsatz: zylindrische iglidur Gleitlager. Ihre Besonderheit: Anders als metallische Lösungen benötigen sie keine Schmierung. Denn in das Material ist ein Festschmierstoff integriert. Im Betrieb sorgt Mikroabrieb dafür, dass sich Teilchen des Schmierstoffs freisetzen und auf der Wellenoberfläche einen Selbstschmiereffekt erzeugen. Der Vorteil: ein verschleißarmer und wartungsfreier Trockenlauf, der die Brieftasche des Besitzers schont. „Unsere Lastenräder sind nicht wartungsintensiver als normale Räder, denn die Neigungstechnik ist praktisch wartungsfrei“, bestätigt Prager.

chike Cargobike mit iglidur Gleitlagern und igubal Gelenkköpfen Perfekt geeignet für Cargobikes: iglidur Gleitlager und igubal Gelenkköpfe sind witterungsbeständig, verschleißfest und wartungsarm
iglidur Gleitlager im Querlenker

Bei der Lagerung des Querlenkers kommen zylindrische iglidur Gleitlager zum Einsatz.

igubal Gelenkköpfe an den Spurstangen

An den Spurstangen sitzen igubal Gelenkköpfe. Für zusätzlichen Schutz sorgen schwarze Gummi­verkleidungen.

iglidur Stehlager im Schließmechanismus einer Transportbox

Auch im Schließmechanismus für eine Transportbox sind igus Produkte eingesetzt: igubal Stehlager.

Hier geht es zu den eingesetzten Produkten