FDM-Druckverfahren: Maßgeschneiderte Fertigung für Ihre Anforderungen

3D-Druck-Filamente auf Kartonspulen und gedruckte Teile aus iglidur Tribofilamenten.

Wo wird das FDM-Druckverfahren eingesetzt?

FDM-Druck in der Praxis

Wartungsfreie Greifer aus dem 3D-Druck

3D-gedruckter Greifer greift Medizinfläschchen mit iglidur Filament.

Produktwender aus iglidur i150 für Getränkeabfüllung

3D-gedruckter Can Twister für Verpackungs- und Lebensmittelanwendungen mit Dosen, Produktwender.

Gleiter für schwimmende Mähmaschinen

Sägezahnklinge an einer Metallhalterung mit Schrauben befestigt.

Vorteile des FDM-Druckverfahrens

Schwarzes 3D-Druck-Tribofilament iglidur i150-BL mit Produktcode I150-BL-PF-0175-0750.
  • Vielseitige Materialauswahl: Neben Standardkunststoffen wie PLA und ABS, die auch im Spritzguss verwendet werden, sind Hochleistungspolymere ebenso nutzbar. igus bietet ein breites Sortiment an verschleißfesten Kunststoffen, darunter lebensmittelechte, chemikalien- und hitzebeständige Materialien.
  • Mehrfarbdruck und Multimaterialfähigkeit: Mit FDM lassen sich verschiedene Filamente in einem Druckvorgang miteinander kombinieren, um Bauteile mit unterschiedlichen Eigenschaften zu drucken.
  • Benutzerfreundlichkeit: Die einfache Bedienung der meisten 3D-Drucker macht das Verfahren besonders attraktiv für Einsteiger.
  • Schnelle Produktion: Kleine Bauteile sind schnell gedruckt - ideal für Prototypen und Kleinserien.
  • Kosteneffizienz: FDM-Drucker sind in der Anschaffung und im Betrieb oft günstiger als andere Systeme. Die Materialien sind preiswert und leicht verfügbar, was die Betriebskosten niedrig hält. Zudem überzeugt das Verfahren durch einen sauberen Prozess - ganz ohne Schutzausrüstung oder Zusatzgeräte wie Ultraschallreiniger.
3D-gedrucktes blaues iglidur Tribofilament A350-PF-0175-0750 mit zwei Bohrungen.

Grenzen des FDM-Drucks

  • Geringere Detailgenauigkeit: Sichtbare Schichtlinien und reduzierte Präzision im Vergleich zu Verfahren wie SLA oder SLS.
  • Nachbearbeitung: Stützstrukturen und Schichtlinien können je nach Anforderung an die Oberflächenqualität eine zusätzliche Bearbeitung, z. B. Schleifen oder Lackieren, erfordern.
  • Begrenzte Produktionsmenge: Für Serienproduktionen ist FDM weniger wirtschaftlich. Bei hohen Stückzahlen bietet das Spritzgussverfahren klare Vorteile in puncto Geschwindigkeit und Kosten pro Bauteil.

Wann ist welches Verfahren sinnvoll?

Kriterium FDMSLSDLP
Maßhaltigkeit Weniger genauGenauSehr genau
OberflächenqualitätSichtbare Schichten Glatt, kaum SchichtlinienSehr glatt
Mechanische EigenschaftenHöhere Anisotropie bei der Festigkeit, faserverstärktes Material möglich Nur leichte Anisotropie Sehr homogenes Gefüge, isotrope Festigkeit
Komplexe Formen möglich?Eingeschränkt, Stützstrukturen notwendigSehr gut, keine Stützstrukturen nötigSehr gut, feine Details möglich
DruckdauerSchnell bei EinzelstückenSchnell bei höheren StückzahlenSchnell bei höheren Stückzahlen
KostenGünstig MittelpreisigEher höhere Kosten
Besonderheiten bei igusGroße Bauteile, Multi-Material-Druck möglich Serienfertigung, hohe Maßhaltigkeit Extrem feine Details möglich

Materialien für den FDM-Druck

Standardmaterialien

  • Filamente wie PLA und PETG werden am häufigsten verwendet.
  • PLA ist anwenderfreundlich, biologisch abbaubar, ideal für dekorative Objekte oder einfache Prototypen.
  • PETG ist robust, feuchtigkeitsbeständig und eignet sich besonders für Anwendungen im Innen- und Außenbereich.

Technische Kunststoffe

  • Für speziellere Anforderungen eignen sich Filamente aus Materialien wie ABS, PC, PA oder sogar PEEK.
  • Sie bieten hohe mechanische Stabilität, Zähigkeit sowie Beständigkeit gegen Chemikalien und UV-Einflüsse.
  • Glas- und kohlefaserverstärkte Kunststoffe werden für eine bessere Verarbeitbarkeit, höhere Festigkeit und schönere Oberflächen verwendet.

Worauf es bei der Planung des FDM-Drucks ankommt

Typische Herausforderungen beim FDM-Druck

Die Oberfläche des Bauteils hat Löcher

Das Filament zieht Fäden: "Stringing"

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