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Eine Energiekette für alles

Flexible Energiezuführung in Anlagen der Getränketechnik

Die Beyer Maschinenbau GmbH entwickelt und produziert Anlagen für die Getränkeindustrie, die bis zu 4.000 Kästen und andere Gebinde pro Stunde palettieren und depalettieren. Für die Energiezuführung zu den Achsen und Greifern nutzt Beyer nach dem Motto „One size fits all“ die igus® Energiekette E4.1L.

Palettierer mit Energieführung, Linearachsen und Drehsäule

Palettierer mit Linearachsen und mit Drehsäule Die MultiPac-Packer und die Palettierer der MultiPal-Serie gehören zu den Maschinenbaureihen, die Beyer am häufigsten fertigt. Bei den Palettierern kann sich der Anwender zwischen zwei Grundkonstruktionen entscheiden: Die MultiPal L-Anlagen sind mit zwei Linearachsen ausgestattet, die MultiPal-DS mit einer Drehsäule, die Beweglichkeit in bis zu vier Achsen ermöglicht. Beide Anlagentypen können neben Kästen auch Trays, Kartonagen und Kegs palettieren und depalettieren und übernehmen das Paletten-Handling gleich mit.

Palettierer von Beyer mit igus® Energieführungen  

Sorgfältige Komponentenauswahl

Die E4.1-Serie von igus® hat das Unternehmen durch höhere Torsionsstabilität, im Vergleich zur bis dahin eingesetzten Wettbewerbskette, überzeugt. Daraufhin wurde diese Energieführung quer durch die Anlagenbaureihen und -größen eingesetzt. Peter Nowotny: „Unser Ziel ist es, nach dem Motto ‚Eine für alles‘ interne Standards zu verwenden – nicht nur bei den Energieketten. Das vereinfacht die Konstruktion und erhöht auch deren Qualität.“

E4.1L Energieführung in einer Beyer Maschine  

Vielseitig: Energiekette in der „Light“-Version

In der Montagehalle von Beyer fällt auf, dass dieser Kettentyp in unterschiedlichen Anwendungen zum Einsatz kommt: liegend und hängend, freitragend und geführt. Zu den universellen Einsatzmöglichkeiten trägt unter anderem der Hintergriff bei, der eine stabile Verzahnung der Kettenglieder ermöglicht. Das erhöht die Seitenstabilität und schafft die Voraussetzung für 90 Grad gedrehte und freitragende Anwendungen. Darüber hinaus kann sich der Anwender frei entscheiden, ob er die Kette mit oder ohne Vorspannung einsetzen möchte.

E4.1L Energieführung mit freitragender Länge in einer Beyer Maschine  

Wichtig: Geräuschentwicklung und schnelle Montage

Ein ganz wichtiges Kriterium ist für Beyer die Geräuschentwicklung. Peter Nowotny: „Das Geräusch entscheidet ganz maßgeblich darüber, ob der Anwender die Mechanik einer Anlage als hochwertig empfindet. Auch unter diesem Aspekt kann die E4.1L-Serie überzeugen: „Man hört die Kette nicht.“ Das bewirken unter anderem die von igus® konstruierten „Bremsen“: Die einzelnen Laschen der Kettenglieder gleiten bei der Bewegung sanft ineinander, weil der keilförmige Radiusanschlag leicht abgeschrägt ist. Das dämpft die Geräusche beim Anschlag sowie beim Abrollen auf hartem Boden. Auch Vibrationen werden vermindert, wodurch sich die Lebensdauer weiter erhöht.

Ebenso wichtig ist aus Sicht von Beyer die möglichst einfache Montage und Befüllung: Die E4.1L lässt sich von beiden Seiten sehr einfach öffnen und befüllen. Das spart insbesondere dann Zeit, wenn an der Maschine montiert wird. Die glatten Innenkonturen und Oberflächen der Kette schonen die Leitungen und schaffen damit eine Voraussetzung für ein langes Leitungsleben. Dazu trägt auch ganz wesentlich bei, dass Beyer bereits in einzelnen Anwendungen die von igus® speziell für bewegliche Anwendungen entwickelten chainflex® Leitungen verwendet.

Peter Nowotny empfängt Besuch von igus®  

„One size fits all“

Die Beyer-Konstrukteure haben eine einheitliche Konfiguration der Kette für die Maximalausstattung festgelegt, und in der Tat sind die Ketten oft sehr gut gefüllt. Neben Energie- und Signalleitungen werden bis zu vier Pneumatikschläuche mit Durchmessern von 12 Millimetern mitgeführt, die bei Druckwechseln „arbeiten“ und zusätzliche Belastungen in das Energieführungssystem einbringen. Mit diesen Belastungen kommt die E4.1L sehr gut zurecht. Peter Nowotny: „Aus unserer Sicht ist diese Kette eine wirklich gute Weiterentwicklung, die wir universell einsetzen.“

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