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Schwierige Umgebung, zuverlässige Energieführung

Energiekettensysteme von igus® trotzen Staub und Schmutz in der Aluminiumoxidproduktion und sichern die Energieversorgung

Beim Abbau sowie bei der anschließenden Lagerung von Bauxit, einem Sedimentgestein zur Aluminiumoxidproduktion, bildet sich eine Menge Staub, der vor allem für die beweglichen Maschinenteile der Fördereinheiten eine große Herausforderung darstellt. Aus diesem Grund entschied sich die Aluminium Oxid Stade GmbH (AOS), einer der großen deutschen Aluminiumoxidproduzenten, für den Einsatz von Energieketten des motion plastics® Spezialisten igus®. Sie versorgen bereits seit einigen Jahren Fördereinheiten und Haldengeräte zuverlässig mit Energie, Daten und Medien.

 

Ein einzelnes Schiff liefert bis zu 70.000 Tonnen Rohmaterial an den AOS-eigenen Hafen. Von dort aus wird es per Schiffsentladekran über ein gekapseltes Förderbandsystem zur Zwischenlagerung transportiert, bevor es von dort aus zur Verarbeitung gelangt. Da die zuvor verwendeten Motorleitungstrommeln sehr wartungsintensiv waren und stets Probleme bereiteten, entschied sich Fabian Wilhelm, Leiter elektrische Energietechnik bei AOS, im Jahr 2012 für den ersten Umbau auf ein Energiekettensystem aus dem Hause igus®.

Die Aluminium Oxid Stade GmbH (AOS)

Die Aluminium Oxid Stade GmbH (AOS) verarbeitet jährlich rund zwei Millionen Tonnen Bauxit. Vor der Verarbeitung wird das Material auf einer großen Halde gelagert.

 
Schleifenwagen

Das erste gemeinsame Projekt zwischen AOS und igus® war der Schleifenwagen direkt unter einem Hallendach. Die hier herrschenden Umgebungsbedingungen sind besonders herausfordernd.

 
Erstes gemeinsames Projekt – extreme Belastung unter dem Hallendach

Bei dem ersten gemeinsamen Projekt von AOS und igus® handelte es sich um den sogenannten ‚Schleifenwagen‘ direkt unter dem Dach einer großen Halle, in der Bauxit gelagert wird. Hohe Staub- und teilweise Feuchtigkeitsbelastung machen die Umgebungsbedingungen hier sehr schwer. Denn die Feuchtigkeit gepaart mit dem Staub des Bauxits ergibt eine hartnäckige Schlacke, die sich überall festsetzt und auch den Lauf der Energieführung beeinträchtigt. Durch eine elektronische Zug-/Schubkraftüberwachung von igus® schaltet das System ab, bevor Schäden entstehen.
 

Zweites gemeinsames Projekt – Generalüberholung des Haldengerätes

Bei dem ersten gemeinsamen Projekt von AOS und igus® handelte es sich um den sogenannten ‚Schleifenwagen‘ direkt unter dem Dach einer großen Halle, in der Bauxit gelagert wird. Hohe Staub- und teilweise Feuchtigkeitsbelastung machen die Umgebungsbedingungen hier sehr schwer. Denn die Feuchtigkeit gepaart mit dem Staub des Bauxits ergibt eine hartnäckige Schlacke, die sich überall festsetzt und auch den Lauf der Energieführung beeinträchtigt. Durch eine elektronische Zug-/Schubkraftüberwachung von igus® schaltet das System ab, bevor Schäden entstehen.
 

Haldengerät

Das zweite Projekt bei AOS war die Energiezuführung des Haldengerätes mit einem Verfahrweg von 330 Metern. Im Hintergrund: Die Halle, in der sich der Schleifenwagen befindet.

 
Haldengerät

Auch auf der Halde ist die Belastung durch Staub und Schmutz besonders hoch. Hier kommt eine e-kette® mit außenliegenden Anschlägen zum Einsatz, wodurch sich hier weniger Staub ansammeln kann.

 
Drittes gemeinsames Projekt – Schiffsbe- und -entlader

Bei dem jüngsten gemeinsamen Projekt von AOS und igus® verfahren zwei Energieketten auf einem Verfahrweg von 218 Metern gegenläufig in einer gemeinsamen Rinne. Sie versorgen die beiden Krane, die das Bauxit anliefern und das produzierte Aluminiumoxid wieder abtransportieren. Hier werden unter anderem auch Mittelspannungs-Motorleitungen der Serie chainflex® CFCRANE geführt sowie Lichtwellenleiter der Serie chainflex® CFLG.

 

Schiffsbe- und -entlader

Zuletzt wurden die Motorleitungstrommeln an den Kranen zum Be- und Entladen von Schiffen ausgetauscht und mit e-ketten® von igus® ausgerüstet.

 
Schiffsbe- und -entlader

Auch hier sind Rollen-Energieketten im Einsatz. Durch die Rollen sinkt die benötigte Antriebskraft um 57 Prozent, was die Lebensdauer des Systems deutlich erhöht.

 

Die erste Kette am Schleifenwagen ist nun seit über fünf Jahren im Einsatz. Hier konnten bei der letzten Kontrolle keine nennenswerten Abnutzungserscheinungen festgestellt werden. Trotz der sehr schweren Bedingungen unter dem Hallendach. Dies gilt ebenfalls für die anderen Systeme von igus®, die bei AOS im Einsatz sind. Daher resümiert Fabian Wilhelm von AOS: „Weniger Wartungsaufwand, höhere Verfügbarkeit, die Möglichkeit alle verschiedenen Leitungen und Schläuche in einem System zu führen, die elektronische Zug-/Schubkraftüberwachung… alle diese Vorteile haben uns voll von igus® überzeugt. Ich würde immer wieder igus® Energieketten nehmen!“
 

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