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Fräsen ohne „Durchzuhängen“

Taiwanesischer Werkzeugmaschinenhersteller setzt bei der Energiezuführung auf Komplettlösung von igus®

Große Bearbeitungszentren in Portal-Bauweise sind die Spezialität des Werkzeugmaschinenbauers Kao Ming aus Taiwan. Die langen Verfahrwege von bis zu 13 Metern stellen bei diesen Anlagen besondere Anforderungen an die Zuführung von Energie und Medien. Mit der guidelok des motion plastics Spezialisten igus® hat Kao Ming sich für ein System entschieden, das zuverlässig, robust und freitragend läuft.

Kao Ming mit Sitz in Feng Yuan City, Taiwan, ist Pionier im asiatischen Raum bei der Entwicklung und Herstellung von Portalfräsmaschinen für die Schwerzerspanung. Das Unternehmen, das dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert, stellt höchste Ansprüche an die Qualität seiner Produkte. Sichergestellt wird dies beispielsweise mit einer eigenen Abteilung für Forschung und Entwicklung und einer hohen Fertigungstiefe.

Bei Kao Ming wird großer Wert auf eine äußerst stabile Grundkonstruktion der Maschinen gelegt. Die Strukturelemente sind aus Mehanitguss gefertigt. Auf den Verfahrachsen sorgen Kastenführungsbahnen für maximale Steifigkeit und Dämpfung.

 

Beeindruckende Dimensionen: die X-Achse der KMC-G verfährt über 13 Meter.

Beeindruckende Dimensionen: die X-Achse der KMC-G verfährt über 13 Meter.

 

Die Baureihe KMC-G gehört zu den größten Portal-Bearbeitungszentren des Unternehmens. Die Anlage ist nach dem Gantry-Prinzip ausgeführt, das heißt, der Bearbeitungstisch mit dem Werkstück führt keine Bewegungen aus. Besonders bei großvolumigen und schweren Werkstücken spielt diese Bauform des Bearbeitungszentrums seine Stärken aus. Das KMC-G wird hauptsächlich für die Bearbeitung von Werkstücken in der Luftfahrt- und Werkzeugmaschinenindustrie eingesetzt.
 

aDas Portal-Bearbeitungszentrum KMC-G ist für Werkstücke aus der Luftfahrt- und Werkzeugmaschinenindustrie konzipiert.

Das Portal-Bearbeitungszentrum KMC-G ist für Werkstücke aus der Luftfahrt- und Werkzeugmaschinenindustrie konzipiert.

 

Die Dimensionen dieser Teile werden immer größer. Besaßen die ersten Anlagen der G-Reihe in der X-Achse einen Verfahrweg von sechs Metern sind es bei der aktuellen Modellreihe schon 13 Meter. Außerdem trat ein Kunde mit zusätzlichen Anforderungen an Kao Ming heran. Um unterschiedliche Werkstücke bearbeiten zu können, wünschte man sich die Möglichkeit einer Bearbeitung in unterschiedlichen Arbeitswinkeln und nicht nur in waagerechter Richtung. Dafür ist diese Anlage mit einer Wechseleinrichtung für die Bearbeitungsspindel ausgestattet, sodass Fräsköpfe mit verschiedenen Bearbeitungswinkeln eingesetzt werden können.
 

Der lange Verfahrweg auf der X-Achse und die Anzahl der Kabel und Schläuche stellen besondere Anforderungen an die Energiekette.

Der lange Verfahrweg auf der X-Achse und die Anzahl der Kabel und Schläuche stellen besondere Anforderungen an die Energiekette.

 

Herausforderung Energiezuführung

Die verschiedenen Spindeln steigern die Anzahl an Leitungen und Schläuchen für Energie, Medien und Daten, die beweglich vom zentralen Schaltschrank durch die Anlage zur Fräseinheit geführt werden müssen. Auch das spezielle Moduldesign, auf das Kao Ming besonders stolz ist, erhöht die Anforderungen an die Energiekette, da sich die Verfahrwege verlängern. Bei diesem System können zusätzliche Module auf der X-Achse eingefügt werden. „Bei längeren Verfahrwegen kommt keine Energiekette dauerhaft ohne Abstützung aus. Schon gar nicht, wenn man noch an das zusätzliche Gewicht durch die Schläuche und Leitungen im Innern der Kette denkt“, erklärt dazu der General Manager von Kao Ming, Tim Chang.
 

Die schwenkbaren Rollenhalter erlauben den freien Lauf der Kette und stützen das Obertrum.

Die schwenkbaren Rollenhalter erlauben den freien Lauf der Kette und stützen das Obertrum.

 

Anpassungsfähige Lösung mit igus® guidelok

Das igus® guidelok System erfüllt die Anforderungen von Kao Ming nahezu perfekt. Das besondere Design der Stützrollen sorgt dafür, dass das Obertrum der Kette sich reibungslos und schnell bewegen kann. Die Rolle kann passiv ausweichen, wenn die Kettenradien sich an der Rolle vorbei bewegen. Dank dieser einfachen Konstruktion kann auf eine regelmäßige Wartung verzichtet werden. Außerdem ermöglicht der passive Ausweichmechanismus die Bewegung von zwei entgegengesetzten Ketten im gleichen Rinnensystem. Der Verfahrweg kann auf bis zu 50 Meter ausgedehnt werden. Bei Kao Ming ist man mit dem guidelok System von igus® sehr zufrieden. So soll die zweite Anlage für denselben Endkunden ebenfalls mit diesem System ausgestattet werden.
 

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