iglidur® Z - Werkstoffdaten

Table of contents

Die wichtigsten Eigenschaften auf einen Blick

Technisch beschreibende Eigenschaften
Verschleißfestigkeit bei +23 °C- 🟧 🟧 🟧 🟧 ⬜️ +Mehr Informationen zur Verschleißfestigkeit
Verschleißfestigkeit bei +90 °C- 🟧 🟧 🟧 🟧 ⬜️ +
Verschleißfestigkeit bei +150 °C- 🟧 🟧 🟧 🟧 ⬜️ +
Gleiteigenschaften- 🟧 🟧 🟧 🟧 🟧 +Reibwert, dynamisch, gegen Stahl: µ 0,06 – 0,14
Verschleißfestigkeit unter Wasser- 🟧 🟧 ⬜️ ⬜️ ⬜️ +
Medienbeständigkeit- 🟧 🟧 🟧 🟧 ⬜️ +Mehr Informationen zur Medienbeständigkeit
Resistenz gegen Kantenpressung- 🟧 🟧 🟧 🟧 🟧 +
Stoß- und Schlagresistenz- 🟧 🟧 🟧 🟧 🟧 +
Schmutzresistenz- 🟧 🟧 🟧 🟧 🟧 +

Wann nehme ich diesen Werkstoff?

  • Bei Temperaturen bis +250 °C, dauernd, bzw. +310 °C, kurzzeitig
  • Wenn geringer Verschleiß speziell unter hohen radialen Belastungen gefordert ist
  • Bei hohen Gleitgeschwindigkeiten
  • Bei Kantenpressung in Verbindung mit höheren Flächenpressungen

Wann nehme ich einen anderen Werkstoff?

Temperaturen

untere Anwendungstemperaturobere Anwendungstemperatur, langzeitigobere Anwendungstemperatur, kurzzeitigzusätzlich axial zu sichern ab
-100 °C+250 °C+310 °C+145 °C

Zulässige Gleitgeschwindigkeit

maximale Gleitgeschwindigkeiten [m/s]rotierendoszillierendlinear
langzeitig1,51,15,0
kurzzeitig3,52,56,0

Zulässige pv-Werte

iglidur Z: logarithmische Kennlinie mit fallender roter Linie in einem Diagramm.
iglidur Z: logarithmische Kennlinie mit fallender roter Linie in einem Diagramm.

Mechanische Eigenschaften

Diagramm mit zwei ansteigenden Linien für +23 °C und +60 °C; die +60-°C-Linie liegt höher.

Reibung und Verschleiß

iglidur ZtrockenFettÖlWasser
Reibwert µ0,06 - 0,140,090,040,04
Diagramm mit roter Kurve: Der Wert steigt bis etwa 0,20 an und fällt danach leicht ab.
Diagramm mit fallender roter Kurve über einem Koordinatensystem.

Wellenwerkstoffe

Balkendiagramm mit den Kategorien A bis G; E hat den höchsten Wert, B den zweithöchsten.
Diagramm mit zwei Kurven A und B über X und Y, wobei A steiler ansteigt als B.

Chemikalienbeständigkeit

ChemikalienBeständigkeit
Alkohole0
Fette, Öle, nicht additiviert+
Kohlenwasserstoffe+
Kraftstoffe+
starke Basen-
starke Säuren-
verdünnte Basen+
verdünnte Säuren+

Feuchtigkeitsaufnahme

Diagramm mit ansteigender, gekrümmter Linie auf Achsen X und Y.

Einbautoleranzen

Durchmesser d1 [mm]Gehäuse H7 [mm]iglidur Z Gleitlager F10 [mm]Welle h9 [mm]
bis 3+0,000 +0,010+0,006 +0,046–0,025 +0,000
> 3 bis 6+0,000 +0,012+0,010 +0,058–0,030 +0,000
> 6 bis 10+0,000 +0,015+0,013 +0,071–0,036 +0,000
> 10 bis 18+0,000 +0,018+0,016 +0,086–0,043 +0,000
> 18 bis 30+0,000 +0,021+0,020 +0,104–0,052 +0,000
> 30 bis 50+0,000 +0,025+0,025 +0,125–0,062 +0,000
> 50 bis 80+0,000 +0,030+0,030 +0,150–0,074 +0,000
> 80 bis 120+0,000 +0,035+0,036 +0,176–0,087 +0,000
> 120 bis 180+0,000 +0,040+0,043 +0,203+0,000 +0,100

Wärmeleitfähigkeit

Wärmeausdehnungskoeffizient

Druckfestigkeit

Vakuum

Radioaktive Strahlen

Typische Einsatzbereiche

Kipper mit markierten Lagerstellen und iglidur Q2E für schwere Maschinen im Einsatz.

Baumaschinenindustrie

Textilfäden laufen durch eine Webmaschine in der Industrie.

Textilindustrie

Passagierflugzeug im Landeanflug über einer Startbahn.

Luft- und Raumfahrttechnik

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Stefan Hemmersbach
Stefan Hemmersbach

Produktmanager iglidur Gleitlager

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