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Leichte und thermisch belastbare Leitungen in ultraleichtem Solarfahrzeug

In diesem Weltrekordauto beweisen sich chainflex-Leitungen bei extrem niedrigen Temperaturen.

Eine Steigerung der Effizienz wurde durch den Einsatz von chainflex-Leitungen in diesem Solarmobil erreicht. Leichtigkeit ist ein Muss, schließlich nahm das XOF1 getaufte Gefährt am „Arctic Circle“ teil und holte einen neuen Weltrekord. Es wurden daher hauptsächlich leichte, aber hoch- und vor allem kälteflexible igus chainflex-Spezialleitungen verwendet. Neben den Leitungen wurde auch eine schmierfreie drylin-Linearführung von igus verbaut.

Steckbrief

  • Was wurde benötigt: chainflex Leitungen, drylin W Lineartechnik
  • Anforderungen: Es erforderte besonders flexible und starke Leitungen, die bei extrem kalten Temperaturen und engem Bauraum zuverlässig arbeiten.
  • Branche: Automobilindustrie
  • Erfolg für den Kunden: Der Leiteraufbau der chainflex Leitungen ermöglicht hohe mechanische und thermische Widerstandfähigkeit. Durch den Einsatz von Linearlagertechnik wurde das Lenksystem vereinfacht und deutlich zuverlässiger gemacht. Der XOF1 setzte mit 35.750 km einen neuen Weltrekord für die längste zurückgelegte Strecke eines Solarautos.

Solarfahrzeug XOF1

Problem

Für die Aufstellung eines neuen Strecken-Weltrekords wurde im Rahmen des Projekts "The Power of One" ein ultraleichtes Solarfahrzeug designed, entwickelt und gebaut. Das auf den Namen XOF1 getaufte Solarauto wurde so konzipiert, dass es sich dem Artic Circle, der größten Herausforderung für ein solarbetriebenes Fahrzeug, stellen konnte. Als Ultraleicht-Fahrzeug wurden alle Komponenten so gewählt, dass maximale Effizienz erreicht wird. Dies galt auch für die Kabel, die daneben auch besonders flexibel, stark, resistent gegenüber den äußeren Einflüssen und gut leitfähig sein mussten.
Die Batteriemodule benötigen dicke Kabel, die die hohen Stromstärken zuverlässig leiten aber trotzdem extrem biegsam sein müssen, um auch auf dem engen Bauraum Platz zu finden. Die Anordnung der Solarzellen erforderte außerdem leichte Kabel und Leitungen, um das Gesamtgewicht des Solarfahrzeugs möglichst gering zu halten. Gleichzeitig mussten diese extrem flexibel und stark sein, um das regelmäßige Öffnen und Schließen der Panele durch Ein- und Aussteigen des Fahrers oder das Kippen der Solarzellen zum Aufladen problemlos und über lange Dauer mitzugehen.

Lösung

Das Konstruktionsteam entschied sich für das Solarfahrzeug schließlich für den Einsatz von Kabeln und Leitungen aus dem chainflex Produktprogramm. Mit der Lösung konnte eine Lösung gefunden werden, die auf alle genannten Probleme eine Antwort parat hatte. Durch den speziellen Leiteraufbau werden eine hohe Strombelastbarkeit sowie Belastbarkeit unter hoher mechanischer Belastung sichergestellt. Die robusten Leitungen eignen sich bestens besondere thermische Belastungen, wie sie in der Eiswüste der Arktis vorliegen. Je nach Typ können sind die chainflex Leitunge flammwidrig, kühlmittel- und ölbeständig und kälteflexibel. In unserem hauseigenen Labor unter realen Bedingungen getestet, sorgen sie für eine maximale Lebensdauer und garantierte Ausfallsicherheit.
Daneben wurde auch eine neue Lösung für die Steuerung gefunden. Diese war im ersten Prototypen sehr komplex und bestand aus vielen beweglichen Einzelkomponenten wie Hebeln, Lagern, Schrauben und Muttern, woraus sich ein hoher Wartungsaufwand ergab. Durch den Einsatz von drylin W Linearlagertechnik in der Steuerung wurden Lenkhebel ersetzt und die Teilezahl im Fahrzeug drastisch reduziert. Die Wartungsanfälligkeit konnte reduziert werden und die Zuverlässigkeit erhöht.
Der XOF1 setzte mit 35.750 km einen neuen Weltrekord für die längste zurückgelegte Strecke eines Solarautos, womit der bis dahin gültige Weltrekord um über das Doppelte überboten werden konnte.


Solarfahrzeug XOF1
Solarfahrzeug XOF1
Solarfahrzeug XOF1