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Mobilität dank Kunststoff-Gleitlagern

Wartungs-, schmutz- und korrosionsfreie Polymergelenklager für Elektro-Rollstühle

Spezialrollstühle der Firma Richter Reha Technik Richter R.M.S. GmbH helfen behinderten Menschen in ihrem täglichen Leben. Für den Elektrorollstuhl "Tango GT" suchte der Hersteller nach Lagerkomponenten. igubal-Gelenk- und Flanschlager sowie drylin-Profilführungen werden an verschiedenen Stellen eingesetzt und trotzen starken Witterungsbedingungen und hohe Krafteinwirkungen im Außeneinsatz.

Steckbrief

  • Was wurde benötigt: igubal-Gelenklager und Flanschlager, drylin-Profilführungen
  • Anforderungen: Die Rollstühle und Lagerkomponenten müssen allen Witterungsbedingungen trotzen. Sie müssen schmierfrei in der Dreieckslenkung sein, um Amsammlungen von Schmutz und Staub zu vermeiden. Zudem werden beim Überfahren von Bordsteinkanten hohe Kräfte auf die verbauten Lager ausgeübt, die entsprechend stoßfest sein müssen.
  • Branche: Medizintechnik
  • Erfolg für den Kunden: Die verschiedenen Lagerkomponenten vereinen Leichtigkeit, Robustheit, eine einfache Montage, geringes Spiel, hohe Beweglichkeit, hohes Dämpfungsvermögen sowie gute Reib- und Verschleißergebnisse. Schon seit vielen Jahren setzt das Rehatechnik-Unternehmen inzwischen in seinen Hilfsmitteln auf das Polymerlager-Programm.

Rollstuhl Neuer Elektrorollstuhl „Tango GT“ der Richter Reha Technik Richter R.M.S. GmbH, Thurnau (Franken). Die Transaxial-Allradlenkung ermöglicht ein stabiles Fahren engster Kurven. Selbst starke Steigungen sind möglich.

Problem

Die Richter Reha Technik Richter R.M.S. GmbH im fränkischen Thurnau fertigt Spezialrollstühle und trägt hiermit dazu bei, behinderten Menschen in ihrem täglichen Leben Mobilität zu ermöglichen. Dabei stellt das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen her, die individuell auf die jeweiligen Alltagsanforderungen abgestimmt werden.
Der Elektrorollstuhl "Tango GT" des Herstellers zeichnet sich nicht nur durch eine äußerst geländegängige Transaxial-Allradlenkung aus, sondern auch durch ausgereifte Umfeldkontrollsysteme. 
Das Hilfsmittel kann vor allem im Außen-, aber auch im Innenbereich eingesetzt werden. Vor allem im Außeneinsatz müssen die Rollstühle allen Witterungsbedingungen trotzen. Die Transaxial-Allradlenkung ermöglicht ein stabiles Fahren engster Kurven. Der Rollstuhl besticht durch eine besondere Geländegängigkeit und schafft selbst starke Steigungen dank extra starker Motoren ohne Leistungsverlust. Besonders ist auch die Dreieckslenkung: Die Lenkung federt nicht lediglich, wie sonst bei Rollstühlen üblich, sondern kann sich in alle Richtungen bewegen.
Schmierstellen sind an den Hilfsmitteln tabu. Denn an Schmierfetten sammelt sich Schmutz und Staub, der im Innenbereich zwangsläufig auf den Boden fällt. Daher kommen in der Produktpalette des Herstellers grundsätzlich nur Polymerlager zum Einsatz. Zudem wirken beim Überfahren von Bordsteinkanten hohe Kräfte auf die ver-bauten Lager ein. Die Stoß-/Schlagwirkung ist im Moment des Überfahrens außerordentlich hoch.

Lösung

An dem Drehpunkt der Dreieckslenkung kommen inzwischen schmier- und wartungsfreie igubal-Gelenklager der Baureihe „KGLM“ zum Einsatz. Je zwei Lager sind in der oberen und unteren Schwinge verbaut, so dass an den Rädern der Vorder- und Hinterachse insgesamt acht Gelenklager ihre Alltagstauglichkeit beweisen.
Neben dem hohen Dämpfungsvermögen zeichnet sich die Baureihe „KGLM“ im Hightech-Elektrorollstuhl „Tango GT“ vor allem durch die Schwingungsdämpfung aus. Hinzu kommt der Ausgleich von Fluchtungsfehlern und Kantenbelastungen. Die leichten und robusten Gelenklager haben sich vom ersten Tag an in der Lenkung der Spezialrollstühle bewährt. Sie lassen sich einfach montieren und sehr gut einstellen. Auch überzeugen das geringe Spiel, die Beweglichkeit und natürlich, die unabdingbare Schmier- und Wartungsfreiheit.
Im „Tango GT“ werden Stöße durch ein Mountainbike-Federsystem und durch großvolumige Reifen gemildert, damit keine übermäßigen Belastungen entstehen. Die Kunststofflager waren für den Spezialisten im Dreieckslenksystem dabei erste Wahl.
Neben den Gelenklagern sind in allen Stehvorrichtungen mit einer 45°-Schwerpunktsverlagerung außerdem verschiedene Flanschlager aus dem Werkstoff iglidur G verbaut. Das vielseitig nutzbare Allroundlager wird u.a. für einfache Dreh- und Schwenkbewegungen eingesetzt. Es ist in den Wadenplatten verbaut und sorgt für entsprechenden Halt und damit Sicherheit beim Stehen. Außerdem beweisen in den Fuß- und Beinverstellungen aller Elektrorollstühle besonders flache drylin Profilführungen ihre Vielseitigkeit. Die tribologisch optimierte Polymergleitfolie sorgt für sehr gute Reib- und Verschleißergebnisse.
Schon seit vielen Jahren setzt das Rehatechnik-Unternehmen inzwischen in seinen Hilfsmitteln auf das Polymerlager-Programm.


Rollstuhl Die Stoß-/Schlagwirkung ist im Moment des Überfahrens sehr hoch. Sie wird durch ein Mountainbike-Federsystem und großvolumige Reifen gemildert. Hinzu kommen die guten Dämpfungseigenschaften der Polymerlager, die – anders als Stahl – Schwingungen absorbieren können.
Rollstuhl In der Bodenbaugruppe kommen in den Fuß- und Bein-verstellungen drylin-Profilführungen zum Einsatz. Auch sie sind leichtgängig und schmutzunempfindlich. Die tribologisch optimierte Polymergleitfolie sorgt für sehr gute Reib- und Verschleißergebnisse.
Rollstuhl An dem Drehpunkt der Dreieckslenkung kommen schmier- und wartungsfreie igubal-Gelenklager der Baureihe „KGLM“ zum Einsatz. (Bild links) In allen Stehvorrichtungen mit 45°-Schwerpunkts-verlagerung sind außerdem igubal-Flanschlager aus dem Werkstoff iglidur G verbaut (Bild rechts).

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