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Verschleißkontrolle

Wie Gleitlager beim Prüfen von Pneumatikdichtungen helfen
Schluss mit hohen Massenkräften

Im Rahmen einer Dissertation am Institut für Maschinenelemente, Konstruktionstechnik und Tribologie der Universität Hannover wurden Pneumatikdichtungen mit geringem Durchmesser auf Verschleiß geprüft. Der Schlitten zum Halten der Dichtung wurde möglichst leicht ausgeführt, um durch geringe Massenkräfte einen ruhigen Lauf zu erreichen. Die Vorrichtung arbeitet zwar nur mit etwa 500 U/min-1, dennoch sollten Prüfapparate generell rund und leise laufen. Die am Pleuel eingesetzten "KBRM-05"- Kunststoffkugelköpfe aus der igubal® - Familie stellen im Vergleich mit ihren stählernen Kollegen wahre Fliegengewichte dar und eignen sich daher besonders gut. Da bei Reibkräften von rund 7 N die Beanspruchung nicht sehr hoch ausfällt, erfüllen sie auch alle übrigen technischen Voraussetzungen. Sie besitzen einen Innendurchmesser von 5 mm, sind ohne Stahlhülse ausgeführt und zeigen auch nach etwa 15 Millionen Arbeitszyklen kein merkliches Spiel.

Verwschleißtests im Rahmen einer Dissertation von Chr. Debler

Aufbau des Prüfapparats

 

Die selbsteinstellenden Lager der Typenreihe igubal® lassen sich einfach montieren, passen sich allen Winkelabweichungen an und konnten schon in vielen Fällen spezielle Gehäuse ersetzen. Technisch trocken einsetzbar besitzen sie sehr gute Schwingungsdämpfende Eigenschaften und sind unempfindlich gegen Schmutz. Bei den Standard-Gelenklagern besteht die Kugelkalotte aus iglidur® W300, ein Werkstoff, der sich durch niedrigste Reibwerte im Trockenlauf und äußerst geringe Stick-Slip-Neigung auszeichnet. Die Gehäuse werden aus igumid® G gefertigt, einem besonders schlagfesten, langfaserverstärkten Polymer. igubal®-Produkte arbeiten ohne Probleme auch unter schwierigen Bedingungen. In feuchter oder nasser Umgebung sind sie korrosionsbeständig. Schwache Säuren und Laugen können ihnen nichts anhaben. Die Einsatztemperaturen reichen von -30 bis +80 °C. Sie kommen selbst unter extremen Verschmutzungen ohne Dichtung aus - egal ob bei Feinstäuben oder bei grobem Schmutz.

eingesetzt in Gleitbuchsen vom Typ WFM-0810-10

iglidur® W300-Gleitlager

 

Die Gleitreibwerte von iglidur® W300 gehen mit steigender Belastung zurück. Im Trockenlauf gegen Stahl (Cf53) reduzieren sie sich allein bei Belastungen zwischen 0,5 und 3,5 MPa um rund 25 Prozent. Glatte Wellen können zu Ruckgleiten führen (Stick-Slip). Bewährt haben sich Wellenrauigkeiten von 0,4 bis 0,5 μm. Hier fällt die Verschleißfestigkeit immer noch sehr gut aus, die Reibung nimmt den niedrigsten Wert an.

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