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Mit iglidur-Gleitlagern Leben retten

iglidur-Lager ermöglichen hohe Anforderungen an Gewicht und Größe dieses Reanimationsgeräts

Das Reanimationsgerät animax ermöglicht eine optimale Herz-Lungen-Wiederbelebung. Da das Gerät auch für den außerklinischen und semiprofessionallen Bereich gedacht ist, musste es verschiedenstste Anforderungen an mitunter die Wartungsfreiheit, die Aufbauzeit, ein kleines Baumaß und geringes Gewicht sowie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Heute kommen pro Gerät 22 zylindrische und 9 Bundbuchsen aus dem iglidur-Lagerportfolio zum Einsatz.

Steckbrief

  • Was wurde benötigt: iglidur-Gleitlagertechnik
  • Anforderungen: Wartungsfreiheit, sehr schnelle Aufbauzeit, kleines Baumaß und geringes Gewicht für den mobilen Einsatz sowie ein für Hilfsorganisationen erschwinglicher Preis.
  • Branche: Medizintechnik
  • Erfolg für den Kunden: Durch Einsatz der iglidur-Buchsen konnten Gewicht und Kosten eingespart werden. Es werden pro Gerät 22 zylindrische und 9 Bundbuchsen verbaut, sowie eine Anlaufscheibe. Bei der Dauerprüfung durch die Prüf- und Zertifizierstelle BerlinCert hielt das Gerät auf Anhieb den Belastungen problemlos stand.

Reanimationsgerät

Problem

Das Reanimationsgerät animax ermöglicht allen Helfern, vom Laien bis zum Profi, eine optimale Herz-Lungen-Wiederbelebung (CPR Cardio Pulmonale Reanimation) durchzuführen. Ohne ermüdenden Kraftaufwand ist es möglich, auch über eine längere Zeit eine perfekte Reanimation durchzuführen. Das Gerät wird einfach über den Brustkorb des Patienten gestellt und bis zum Anliegen zusammengefahren. Durch das Betätigen des Hebels wird die Herzdruckmassage durchgeführt. Der Beatmungsdruck ist gedrosselt und über ein Druckmanometer am Patientenventil ersichtlich. Zum Schutz des Patienten wurde ein Überdruckventil, sowie ein Spontanatmungsventil integriert. Es ist auch möglich Sauerstoff anzuschließen um damit den Patienten zu beatmen. Da der animax auch für den außerklinischen und semiprofesionellen Bereich gedacht ist, muss das Gerät neben den eigentlichen Funktionen viele weitere Punkte erfüllen: Wartungsfreiheit, sehr schnelle Aufbauzeit, kleines Baumaß und geringes Gewicht für den mobilen Einsatz sowie ein für Hilfsorganisationen erschwinglicher Preis.
Gerade Lagerlösungen sind hierbei entscheidend gewesen, die an verschiedenen Stellen, wie z.B. am Umschaltmechanismus, Druckzylinder und im Gestell verwendet werden und axiale und rotative Bewegungen ausführen müssen.

Lösung

Durch nur jeweils einen Druckknopf an den Griffen, kann beim Aufstellen des Gerätes der animax gleichzeitig in der Breite wie in der Höhe nahezu stufenlos, entsprechend der jeweiligen Körpermaße, eingerastet werden. Die Umschaltmechanik besitzt in zwei Hohlwellen jeweils zwei zylindrische iglidur Gleitlager hintereinander. Darin ist wiederum jeweils die Innere Hohlwelle ohne Gefahr von Kanten gelagert. Um das Drehen der Kulisse zu erleichtern, wurde die Toleranz der inneren Führungshülse weiter ins Negative gelegt. Dadurch ist es notwendig, die durch den Hebel erzeugte Drehmomente an einer anderen Stelle abzufangen. Dies geschieht in den Gleitlagern des Bauteiles "Brücke". Auf dem Prüfstand hielten Lager mit Stahlmantel und PTFE Beschichtung den Belastungen nicht stand. Durch Tests verschiedener Lagerbuchsen stellte sich die igus Z-Lager als die beste Lösung heraus. Das Gestell ist ein Portalrahmen, in welchem insgesamt vier Rohre teleskopiert werden. Hierfür wurde ein Alu-Strangpressprofil hergestellt, in welches jeweils ein Gleitlager eingepresst wird. Durch die dünnwandigen igus Foliengleitlager war es möglich, die Profile selbst dünnwandiger zu gestalten. Dadurch konnte Gewicht und Kosten eingespart werden. Dieselben Folienbuchsen werden im Auszugmechanismus des Hebels verwendet. Der gesamte Hebelmechanismus wurde an allen Drehstellen mit igus Kunststoffgleitlagern ausgeführt. Dies ermöglicht eine präzise, solide und dennoch effektive Funktion. Es werden pro Gerät 22 zylindrische und 9 Bundbuchsen verbaut, sowie eine Anlaufscheibe. Bei der Dauerprüfung durch die Prüf- und Zertifizierstelle BerlinCert hielt das Gerät auf Anhieb den Belastungen problemlos stand.


Reanimationsgerät

Stefan Seßler, AAT Alber Antriebstechnik GmbH, Albstadt

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