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Drei Fragen an Dr.-Ing. Gunnar Gödecke

Waren Sie skeptisch für eine solche anspruchsvolle und materialbelastende Aufgabe iglidur® Kunststoffgleitlager einzusetzen?
Dr.-Ing. Gödecke: Nein. Ein Entwicklungsleiter muss Chancen erkennen, die zum Beispiel tribologische Kunststoffe bieten. Dies gilt insbesondere für die Weiterentwicklung eines reifen Produktes wie der Rollenkette. Über ein Netzwerk aus Entwicklungspartnern, zu denen auch igus® gehört, bin ich über den Stand der Technik informiert und war insofern zuversichtlich, dass wir mit Kunststoffen Probleme lösen können.


Haben Sie das Design des Kunststoffgleitlager mitbestimmt?
Dr.-Ing. Gödecke: Ja, unsere Lager sind keine Katalogware. Bei der Gestaltung des Kunststoffgleitlagers mussten wir zum einen deren vollautomatische Montage und zum anderen geometrische Restriktionen berücksichtigen, die sich bei Rollenketten aufgrund ihrer genormten Maße ergeben.
Der Werkstoff und die Abmessungstoleranzen des Gleitlagers standen im Mittelpunkt der Abstimmung mit igus®.

Dr.-Ing. Gunnar Gödecke ist Leiter Engineering bei der Wipperman jr. GmbH in Hagen

 
Wie ist ein Test für die in ihren Rollenketten verwendeten Gleitlager ausgelegt?
Was testen Sie?

Dr. Gödecke: In unseren Entwicklungsprozessen ist die erfolgreiche Validierung der geforderten Produkteigenschaften eine Voraussetzung für die Serienfreigabe. So ermitteln wir unter anderem das Verschleißverhalten der Kettengelenke auf Einzelgelenk- und Kettenprüfständen in Abhängigkeit von den Parametern Kettengeschwindigkeit und Gelenkflächenpressung.