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Geräuscharm trainieren

"Durch iglidur® Kunststofflager und igubal® Gelenkköpfe konnte das Unternehmen pro Jahr mindestens 15.000 U.S. $ an Fertigungskosten einsparen und die Montagezeiten erheblich reduzieren."

Problemstellung 1:

Drehlager waren für die Kettenspannrolle auf allen Trainingsgeräten erforderlich. Die Maschine hat einen Antriebszug, der aus oberen und unteren Pedalkurbeln für Arme und Beine besteht. Die Pedalkurbeln sind verbunden und treiben eine Widerstandslast über eine Rollenkette an. Damit die Ausrichtung zwischen den Zähnen des Kettenrades gewährleistet ist, wurde der axiale Standort justiert und variierte von Maschine zu Maschine. Dies erhöhte die Montagezeit und machte den Außendienst kompliziert. Wenn sich die Zähne abnutzen, bewirkte diese eine dynamisch variierende Kettenlinie während des Betriebs, was übermäßigen Lärm und ein mögliches Herausspringen der Kette bewirkte.

 
Lösung:

Die Verwendung von iglidur® W300 Lagern in der Kettenspannrolle ermöglicht sowohl die axiale als auch die Drehbewegung der Rolle. Dadurch wird die Notwendigkeit für eine zeitraubende Ausrichtung bei der Montage vermieden. Das Ergebnis ist eine schnellere Montage, einfacherer Service und kein Herausspringen der Kette mehr.

Problemstellung 2:

Des Weiteren werden 4 iglidur® W300 Gleitlager am Trainingsgerät eingesetzt, um die Kurbelarme auf dem Teil des Trainingsgerätes für den Oberkörper zu justieren. Das frühere Design erforderte einen hohen Grad an Präzision, die nicht maschinell erreicht werden konnte, deshalb erfolgte die Abgleichung per Hand, um die Kurbelarmbügel mit den entsprechenden Schwalbenschwanzschlitzen abzugleichen. Jede kleine Krümmung oder Falschausrichtung aufgrund eines Aufschlags wirkte sich auf die Leistung der Einstellvorrichtung aus. Die Wartung war extrem schwierig und die Justageschlitze auf der Kurbelrückseite reduzierten die Stärke der Kurbelarme, was häufige Ausfälle bei Hochlastanwendungen zur Folge hatte.

Lösung:

Als Lösung wurden parallele Führungsstangen entwickelt, die eine torsionsbeständige Linearbewegung ermöglichen. iglidur® W300 Lager wurden paarweise mit Abstand zueinander für jede Stange eingesetzt, um eine Linearbewegung mit geringer Reibung, hoher Lebensdauer und minimalem Platzbedarf zwischen Lager und Stange zu ermöglichen. Durch die geringe Einbauhöhe wird Steifigkeit erreicht, Geräusche werden minimiert und die Stahlstangen sind weniger schadensanfällig. Maschinell lassen sich alle Kurbelarme mit jedem Hub verbinden; somit entfällt die Notwendigkeit der Handabstimmung.

Problemstellung 3:

Eine dritte Anwendung auf einem ganz neuen Trainingsgerät beinhaltete einen dynamisch in der Länge variablen Kurbelarm zum Einsatz bei einem Trainingsfahrrad. Sie variiert während eines Zyklus abhängig von der Benutzerfußposition über eine Nocken- und Kurvenrolle. Ein früherer Prototyp optimierte ein teures, kundenspezifisches Reihenrollengleitlager, aber diese Lösung fiel aufgrund der konstanten Fehlausrichtung, Verbiegung und Lautstärke ständig aus. Die Größenänderung der Konstruktion erwies sich als zu teuer. Die Lösung war, ein entsprechend durables, steifes und werkzeugfreies Design zu finden.

Lösung:

Es wurde eine Konstruktion bestehend aus einem Kurbelarmlager mit einem Satz iglidur® W300 Kugelgleitlager entwickelt, das an einem Paar paralleler Stahlstangen entlang gleitet. Beinhaltet ist des Weiteren ein igubal Kugellager, das einen Stahlstift aktiviert, der am Kurbelarmlager befestigt ist. Die Kurbelarme sind nun ausreichend steif und eine Fehlausrichtung aufgrund von Ungenauigkeiten im Fahrradrahmen und der Baugruppe wie auch Belastung durch den Benutzer wird kompensiert, ohne dass extreme Belastungen auf Maschine und Kurbelmechanismus ausgeübt werden, wie dies bei früheren Prototypen der Fall war.

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