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Lager in Prothese: Leichtgängig, leise

Langlebige, geräuscharme und wartungsfreie iglidur-Lager ersetzen Metall-Lager in Knieprothese

Für die Kniegelenkprothese "3R60 EBS" des weltweit erfolgreichen Örthopadie-Spezialisten Otto Bock Health Care GmbH mussten neue Lager gefunden werden. Die vorherigen Nadel- und Bronzelager waren anfällig für Staub, entwickelten Geräusche und Spiel, und setzten Passungsrost an. Mit Kunststoff-Gleitlagern aus iglidur Q und iglidur W300 wurden diese Probleme nun vermieden. Sie sind außerdem besonders leicht, leichtgängig und kostengünstig.

Steckbrief

  • Was wurde benötigt: Gleitlager aus iglidur W300 und iglidur Q
  • Anforderungen: vorherige Metall-Lager waren anfällig gegenüber Staub und Schmutz, wiesen hohes Spiel, Passungsrost und Geräusche bei der Bewegung auf. Die neue Lösung sollte dies vermeiden, leicht sein und dabei ein guten Preis-Leistungsverhältnis mitbringen
  • Branche: Medizintechnik
  • Erfolg für den Kunden: iglidur W300 ermöglicht Lager mit besonders hohen Standzeiten, niedrigen Reibwerte und extrem hoher Abriebfestigkeit. iglidur Q Gleitlager hingegen eignen sich vor allem für hohe Belastungen. Die Prothese ist gleichzeitig leichter und leichtgängiger geworden. Der Anwender muss nun viel seltener zum Orthopädenmechaniker.

Prothese

Problem

Die Otto Bock Health Care GmbH, ein weltweit führender Anbieter von Orthopädietechnik, bietet seit fast 90 Jahren qualitativ hochwertige sowie technologisch ausgereifte Produkte und Dienstleistungen für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit. Für ein Produkt des Spezialisten – die Kniegelenkprothese „3R60 EBS“ (EBS: Ergonomic Balenced Stride = elastiche Beugesicherung) – sollte eine neue Lösung für die verschiedenen Lagerstellen gefunden werden. Bislang setzte der Hersteller hier auf Nadel- und Bronzelasger, die sich allerdings als anfällig gegenüber Staub und Schmutz erwiesen und bei zunehmendem Spiel störende Geräusche sowie Passungsrost bei kleinen Schwenkbewegungen entwickelten. Letzteres kann durch Blockade der Achsen sogar zur Gefährdung des Prothesenträgers führen. Daher sollte eine verbesserte Konstruktion gefunden werden, die ohne Metall auskommt. Für die neue Lösung aber auch weitere Anforderungen, wie die absolute Wartungs- und Spielfreiheit sowie ein geringer Verschleiß. Daneben sollen sie geräuscharm laufen, Stöße dämpfen und dabei ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aufweisen.

Lösung

An allen Lagerpunkten des künstlichen Kniegelenkes befinden sich nun die Gleitlager des Typs iglidur W300 und iglidur Q, die die bisherigen Nadel- und Bronzegleitlager ersetzen.
Alle Vertreter der iglidur W300-Familie sorgen für besonders hohe Standzeiten, niedrige Reibwerte und extrem hohe Abriebfestigkeit. Sie eignen sich auch für weiche Wellen und widerstehen Chemikalien. iglidur W300 zeigt trotz hoher Elastizität eine sehr hohe Druckfestigkeit.
Die iglidur Q Gleitlager hingegen empfehlen sich insbesondere für sehr hohe Belastungen, unter denen sie die mit Abstand beste Verschleißfestigkeit unter den iglidur Werkstoffen aufweisen. Ab einer radialen Belastung von 25 MPa übertreffen sie sogar Gleitlager aus dem hoch abriebfesten iglidur W300. Spezielle, im Material extrem fein verteilte Festschmierstoffe sorgen dafür, dass wartungsfreier Trockenlauf bei jeder Belastung gewährleistet ist. Unter der maximal zulässigen Belastung von 100 mPa beträgt die elastische Verformung bei Raumtemperatur weniger als 3 Prozent.
Durch Einsatz der Kunststoff-Gleitlager konnten die Standzeiten der Prothesen erhöht werden sowie das Spiel und die Geräusche minimiert werden. Die Prothese ist gleichzeitig leichter und leichtgängiger geworden. Der Anwender muss nun viel seltener zum Orthopädenmechaniker.


Prothese
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