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Kunststoffketten auf dem größtem Arbeitsschiff der Welt


Die „Pioneering Spirit“ arbeitet bei rekordverdächtiger Pipelineverlegung mit Energieketten des Kölner Unternehmen igus

Das größte Konstruktionsschiff der Welt – die Allseas Pioneering Spirit - wurde gebaut, um Pipelines mit Rekordgewicht in allen Wassertiefen zu bauen. Im vergangenen Jahr legte die schwimmende Fabrik für die Gaspipeline Nord Stream 2 bis zu fünf Kilometer pro Tag zurück und installierte dickwandige Rohre mit einem Durchmesser von 48 Zoll in über 200 Metern Wassertiefe. Um sicherzustellen, dass der Brückenkran an Bord weiterhin optimal funktioniert entschied sich Allseas für Energieketten von igus.

Steckbrief

  • Was wurde benötigt: e-kette und chainflex-Leitungen von igus
  • Anforderungen: hohe Geschwindigkeit der Laufkatze am Kran, harsche Umweltbedingungen durch raues Seewetter
  • Branche: Pipeline-Bau
  • Erfolg für den Kunden: vorkonfektionierte "Alles-aus-einer-Hand"-Lösung, schnelle termingerechte Lieferung aller Komponenten

Die "Pioneering Spirit"

Problem

Das Pipeline-Produktionssystem an Bord des größten Rohrverlegungsschiffes der Welt – der Pioneering Spirit - ist weitgehend automatisiert. Teil des Systems ist ein grauer, bogenförmiger Brückenkran des französischen Herstellers IMECA. Der Kran stapelt die angelieferten Stahlrohre ähnlich wie Baumstämme auf einem Lastwagen und positioniert sie Stück für Stück in einem Wartebereich, bevor sie in den Produktionsprozess gelangen.
Eine große potentielle Schwachstelle kann dabei bei bei den Laufkatzen des Brückenkrans auftreten, die Stahlrohre an Hubseilen heben und entlang einer horizontalen Achse transportieren – mit einer Geschwindigkeit von bis zu 90 Metern pro Minute. Energie- und Datenkabel müssen jeder Bewegung der Katze folgen, in tausendfacher Wiederholung. Klassische Schleppkabelsysteme, sogenannte Festoonings, können dabei an ihre Grenzen stoßen. Denn die Kabel bewegen sich hierbei wie auf einer Gardinenstange und bilden Schlaufen. Sie drohen zu verheddern und sind Wind und Wetter nahezu schutzlos ausgeliefert. Bedingungen, welche die Wahrscheinlichkeit eines Kabelbruchs erhöhen.

Lösung

Der zuständige Brückenkranhersteller IMECA entschied sich bei der Energiezuführung des Krans für e-ketten von igus. Diese schützen Energie- und Datenleitungen in einem robusten Kunststoffkäfig, dessen Segmente sich ähnlich wie die Ketten eines Kettenfahrzeuges bewegen. Befindet sich die Laufkatze am linken Rand des Auslegers, liegt die Energiekette in der Führungsrinne. Fährt die Katze nach rechts, legt sich das Obertrum der Kette auf dem Untertrum ab – die Kette faltet sich, die Leitungen sind dabei in Kammern im Inneren der e-kette fixiert. Die Energieführung ist dadurch sicherer, platzsparender und wartungsfreundlicher als ein Festooning-System. Die e-ketten, die aus Tribo-Polymeren bestehen, sind außerdem robust genug, um dem harschen Wetter auf See über Jahre standzuhalten. Da sich Unternehmen durch die hohen Zeiteinsparungen immer öfter ein "Alles-aus-einer-Hand"-System wünschen, wurde die e-Kette auch gleich von igus mit 17 chainflex-Leitungen bestückt, die alle kurzfristig und pünktlich ab Lager geliefert wurden.

„Die Energieketten erreichen dank des igumid-Polymers auch bei Extremwetter eine Laufleistung von bis zu 200.000 Kilimetern. Das entspricht einer durchschnittlichen Einsatzdauer von zehn bis zwölf Jahren, je nach Laufleistung."

Theo Diehl, Leiter Branchenmanagement Krantechnik bei igus

Sensoren sagen Wartung voraus

„Wir sind stolz, dass unserer Lösungen auf dem weltgrößten Spezialschiff zum Einsatz kommen“, erklärt Theo Diehl von igus. Doch das sei kein Grund, sich auf die faule Haut zu legen. „Wir werden auch weiterhin in Forschung und Entwicklung investieren, damit sich die e-ketten in puncto Langlebigkeit, Ausfallsicherheit und Funktionalität weiter verbessern." Schon heute lassen sich die Ketten mit Sensoren ausstatten, die Zug- und Schubkräfte, Beschleunigungen und Umgebungstemperatur messen. Tritt eine Störung auf – zum Beispiel bedingt durch einen Stein oder anderen Fremdkörper in der Kette –, schaltet sich die Anlage automatisch ab und verhindert den Abriss von Leitungen und teure Folgeschäden. Nicht selten sind es diese kleinen unscheinbaren Funktionen, die über den Zeitplan riesiger Projekte entscheiden.

Energiekette


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