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Medizintechnik

Osteosynthese bei Knochenfrakturen: Im Projekt „Smart Drill“ beschäftigt sich eine Studentengruppe mit der Entwicklung und Konstruktion eines Aufsatzes für eine medizinische Bohrmaschine. Sie macht es möglich, während des Bohrvorgangs die Tiefe des entstehenden Lochs zu messen. Zur Fixierung einer Fraktur ist es häufig nötig, Verschraubungen im Knochen anzubringen. Die Länge der Schrauben muss dabei exakt stimmen, da anderenfalls Verletzungen der umliegenden Gewebestruktur oder unzureichende Fixation die Folge sind. Um den Prozess sicherer zu gestalten, soll ein Aufsatz für die vorhandenen Bohrmaschinen entwickelt werden, der die Längenauswahl der Schraube mit Messwerten unterstützt. Für die Lagerstellen der Antriebswelle ergeben sich verschiedene Problemstellungen: Wichtigstes Kriterium für die Verwendung eines igus® Gleitlagers ist die Fähigkeit, neben der rotatorischen Bewegung auch die axiale Schwingung mit sehr geringen Wiederständen zu ermöglichen. Die maximale Drehzahl einer medizinischen Bohrmaschine wird mit 900 Umdrehungen/Minute angegeben – ihr müssen die Lager standhalten. Weitere Aspekte sind Temperaturbeständigkeit und Feuchtigkeitsaufnahme. Zur Abdeckung aller Anforderungen wurden verschiedene igus® Gleitlagerwerkstoffe verglichen und iglidur® L500 als beste Option ausgewählt.

Aufsatz für eine medizinische Bohrmaschine  
Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft, Universität Bremen, Michael Sorg, Bremen, Germany
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