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Schmutz und Hitze in Formmaschine

iglidur-Gleitlager und drylin-Führungsschienen arbeiten bei bis zu 120 °C und Schmutz zuverlässig

In dieser Formmaschine werden mithilfe des Wachsausschmelzverfahrens hohle Gussteile hergestellt. Hierfür wird ein Sand-Harz-Gemisch verwendet, das in die Matrizen gestrahlt wird und dort aushärtet. Das führte bislang zu erheblichen Verschmutzungen an den Führungswellen, die sich mit dem klebrigen Gemisch zusetzten und ausgetauscht werden mussten. Zudem mussten die Bronzelager permanent geschmiert werden, da die hohen Temperaturen den Schmierstoff austrockneten. Mit der Verwendung von drylin-Führungsschienen und schmierfreien iglidur-Gleitlagern gehören diese Probleme nun der Vergangenheit an.

Steckbrief

  • Was wurde benötigt: drylin-Führungsschienen und iglidur Gleitlager
  • Anforderungen: hohe Temperaturen von 80 °C bis zu zeitweise 120 °C; Zuverlässigkeit trotz Dauerbetrieb und Schmutz in Form des klebrigen Sand-Harz-Gemisches in der Maschine, schmierfreie Lager, die sich einfach austauschen lassen
  • Branche: Werkzeugmaschinenbau
  • Erfolg für den Kunden: trotz 16-stündigem täglichen Betrieb konnten die letzten fünf Jahre keinerlei Abnutzungserscheinungen erkannt werden, der Kunde spart dadurch deutlich an Wartungszeit- und Kosten

Formmaschine

Problem

In dieser Formmaschine des Spezialmaschinenbauers Integron werden mithilfe des Wachsausschmelzverfahrens hohle Gussteile hergestellt. Der Prozess sieht wie dabei wie folgt aus: Nachdem zwei erhitzte Gussformen zusammengesetzt werden, wird eine spezielle Sand-Harz-Mischung in die Formen gespritzt. Wenn die Mixtur ausgehärtet ist kann sie wieder aus der Form herausgenommen werden.
Aufgrund von Verschmutzungen und schnellen Abnutzungserscheinungen musste die Maschine allerdings ersetzt werden. Das klebrige Sand-Harz-Gemisch legte sich an den Führungswellen ab, wodurch diese alle paar Jahre ausgetauscht werden mussten. Zudem mussten die Bronzelager permanent geschmiert werden, da bei den durchgängig hohen Temperaturen von ca. 80 °C der Schmierstoff austrocknete.
Der Hersteller suchte daher nach einer Lagerlösung, die weniger Abnutzungserscheinungen in dem Einsatzfeld zeigt, weniger Schmierung benötigt, sich für die hohen Temperaturbereiche eignet und im Wartungsfall einfach austauschen lässt.

Lösung

Seitdem drylin-Führungsschienen und schmierfreie iglidur-Gleitlager zum Einsatz kommen, gehören diese Probleme der Vergangenheit an.
Die iglidur-Lager können in Einsatzgebieten mit hohem Staub- und Sandaufkommen bedenkenfrei eingesetzt werden. Der Maschinenbauer kannte bereits die Lösung, jedoch waren in dem Bereich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie Kunststoff-Lager eingesetzt worden. In enger Zusammenarbeit mit igus entschied sich der Kunde schließlich aber für die folgende Produktkombination:
Zwei TJUM-01-50 Lager für zwei Führungswellen sowie für die verbleibenden zwei Wellen zwei TJUM-03-50 Lager. Die Lager sind mit einem iglidur J Film überzogen, die ohne Probleme regelmäßig bei Temperaturen von bis zu 90 °C und kurzfristig auch bei bis zu 120 °C arbeiten.
Die Entscheidung stellte sich als richtig heraus: Während der letzten fünf Jahre konnten trotz 16-stündigem täglichen Betrieb keinerlei Verschleißerscheinungen an den Führungswellen erkannt werden. Zudem ist keine Schmierung der Lager mehr notwendig während der Einsatz im gewünschten Temperaturbereich keine Probleme bereitet hat.
Nach vier Jahren mussten zwar die Lager ausgetauscht werden, allerdings nicht infolge von Abnutzungserscheinungen, sondern aufgrund eines Defekts der Brenngasinstallation, die die Lager zum Schmelzen gebracht hat. Hier konnte auch die letzte Anforderungen an die Lager bestätigt werden: Der Austauch der Gleitlager verlief schnell, einfach und daher kostengünstig.