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Gleitgeschwindigkeit von iglidur Werkstoffen


Tabelle 01: max. empfohlene Gleitgeschwindigkeiten (langzeitig) der iglidur Gleitlager in m/s

Werkstoffrotierendoszillierendlinear
Standards
iglidur® G10,74
iglidur® J1,51,18
iglidur® M2500,80,62,5
iglidur® W30010,74
iglidur® X1,51,15
Weitere Allrounder
iglidur® K10,73
iglidur® P10,73
iglidur® GLW0,80,62,5
Dauerläufer
iglidur® J26010,73
iglidur® J31,51,18
iglidur® J3501,314
iglidur® L25010,72
iglidur® R0,80,63,5
iglidur® D1,51,18
iglidur® J20010,710
Hohe Temperaturen
iglidur® V4000,90,62
iglidur® X61,51,15,4
iglidur® Z1,51,15
iglidur® UW5000,80,62
Hohe Medienbeständigkeit
iglidur® H10,73
iglidur® H121,05
iglidur® H3701,20,84
iglidur® H20,90,62,5
Lebensmittelkontakt
iglidur® A1800,80,63,5
iglidur® A2000,80,62
iglidur® A35010,82,5
iglidur® A5000,60,41
iglidur® T2200,40,31
Besondere Einsatzgebiete
iglidur® F0,80,63
iglidur® H410,71
iglidur® Q10,75
iglidur® A29010,73
iglidur® UW0,50,42
iglidur® B0,70,52
iglidur® C10,72


Tabelle 02: max. empfohlene Gleitgeschwindigkeiten (kurzzeitig) der iglidur Gleitlager in m/s

Werkstoffrotierendoszillierendlinear
Standards
iglidur® G21,45
iglidur® J32,110
iglidur® M25021,45
iglidur® W3002,51,86
iglidur® X3,52,510
Weitere Allrounder
iglidur® K21,44
iglidur® P 1,44
iglidur® GLW10,73
Dauerläufer
iglidur® J26021,44
iglidur® J332,110
iglidur® J35032,38
iglidur® L2501,51,13
iglidur® R1,215
iglidur® D32,110
iglidur® J2001,51,115
Hohe Temperaturen
iglidur® V4001,30,93
iglidur® X63,5

2,5

10
iglidur® Z3,52,56
iglidur® UW5001,51,13
Hohe Medienbeständigkeit
iglidur® H1,51,14
iglidur® H12,51,57
iglidur® H3701,51,15
iglidur® H210,73
Lebensmittelkontakt
iglidur® A1801,215
iglidur® A2001,51,13
iglidur® A3501,20,93
iglidur® A50010,72
iglidur® A29021,44
iglidur® T22010,72
Besondere Einsatzgebiete
iglidur® F1,51,15
iglidur® H4

1,5

1,12
iglidur® Q21,46
iglidur® UW1,51,13
iglidur® B10,73
iglidur® C1,51,13

Gleitgeschwindigkeit

Bei Gleitlagern kommt es immer auf die Umfangsgeschwindigkeit an. Entscheidend ist nicht die absolute Drehzahl, sondern die relative Geschwindigkeit zwischen der Welle und dem Lager.

Die Gleitgeschwindigkeit wird in Meter pro Sekunde [m/s] ausgedrückt und aus der Drehzahl n [UPM] mit nachstehender Formel berechnet.

Rotationen: v = n * d1 * π/(60 * 1000) [m/s]

Schwenkbewegungen: v = d1 * π * 2*β/360 * f/1000 [m/s]

dabei ist

d1 Lagerinnendurchmesser [mm]
f Frequenz [s]
β Winkel [°]
n Umdrehungen pro Minute


Bei variierenden Geschwindigkeiten, wie sie beispielsweise bei schwenkenden Bewegungen auftreten, ist die mittlere Gleitgeschwindigkeit v maßgebend (s. oben stehende Formel).

Zulässige Gleitgeschwindigkeiten

iglidur Gleitlager sind für niedrige bis mittlere Gleitgeschwindigkeiten im Dauerbetrieb entwickelt worden.

Tabelle 01 und 02 zeigen die zulässigen Gleitgeschwindigkeiten der iglidur Gleitlager für rotierende, schwenkende und lineare Bewegungen.

Diese Gleitgeschwindigkeiten sind Grenzwerte unter der Annahme minimaler Druckbelastungen der Lager.
In der Praxis lassen sich wegen wechselseitiger Wirkung von Einflüssen diese Grenzwerte oft nicht erreichen. Jede Erhöhung der Druckbelastung führt unweigerlich zu einer Senkung der erlaubten Gleitgeschwindigkeiten und umgekehrt.

Die Grenze der Geschwindigkeiten wird durch die Lagererwärmung vorgegeben. Das ist auch der Grund dafür, dass sich für die unterschiedlichen Bewegungsarten unterschiedliche Gleitgeschwindigkeiten ergeben.
Bei Linearbewegungen kann mehr Wärme über die Welle abgeführt werden, da das Lager dabei einen längeren Bereich auf der Welle nutzt.
 

Gleitgeschwindigkeit und Verschleiß

Überlegungen zu den zulässigen Gleitgeschwindigkeiten sollten immer auch die Verschleißfestigkeit der Gleitlager einschließen. Hohe Gleitgeschwindigkeiten bringen automatisch auch entsprechend hohe Gleitwege mit sich. Es steigt somit mit der Gleitgeschwindigkeit nicht nur die Verschleißrate, sondern auch der absolute Verschleiß in Summe.

Gleitgeschwindigkeit und Reibwert

Der Reibwert von Gleitlagern hängt in der Praxis von der Gleitgeschwindigkeit ab. Hohe Gleitgeschwindigkeiten haben einen höheren Reibwert zur Folge als geringe Geschwindigkeiten. Abb. 01 veranschaulicht diesen Zusammenhang am Beispiel einer Stahlwelle (Cf53) bei einer Belastung von 0,7 MPa.



 

iglidur Werkstoff-Tabelle Abb. 01: Reibwerte der iglidur Werkstoffe bei verschiedenen Gleitgeschwindigkeiten (Welle Cf53, rotierend)

Im Testlabor für den realen Einsatz geprüft

Alle Werkstoffe und Produkte werden im igus Testlabor, dem größten der Branche, unter realen Bedingungen auf Verschleiß und Belastbarkeit geprüft. Dadurch lässt sich ihre Lebensdauer genau bestimmen.

Auf Anfrage führt igus auch Kundentests durch, um den Einsatz der Produkte unter ganz individuellen Bedingungen zu testen.

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