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Kolbenringe lernen laufen

iglidur® - Höchster Komfort und Sicherheit in Prothesenkniegelenken

Steckbrief

  • Was wurde benötigt: Geschlitzter Kolbenring für den Einsatz in einem Prothesenkniegelenk mit Pneumatikzylinder
  • Herstellungsverfahren: Spritzguss
  • Anforderungen: Kolbenring muss radiale Kräfte aufnehmen und leichte, reibungsarme Führung des Kolbens ermöglichen
  • Material: iglidur J
  • Erfolg für den Kunden: Senkung von Montage- und Servicekosten durch einfaches und schnelles Aufklipsen. Funktionalität, Qualität und Lebensdauer des Kniegelenks wurden erhöht, verbesserte Gleit- und Verschleißeigenschaften

In Prothesen dürfen ausschließlich Werkstoffe und Bauteile eingesetzt werden, auf die Verlass ist. Vor allem bei Beinprothesen kommt es darauf an, dass der Anwender seiner Prothese vertrauen kann, wenn er mit ihr läuft und steht. Deshalb setzt der Weltmarktführer in der technischen Orthopädie, die Otto Bock SE & Co. KGaA, seit über 20 Jahren auf iglidur Gleitlager aus Hochleistungspolymeren. Bei der Versorgung eines Patienten ist es besonders wichtig, dass die Prothese individuell an den Träger angepasst ist und seinen Körper bei motorisch anspruchsvollen Aufgaben, wie dem Laufen, bestmöglich unterstützt. Um diese Aufgaben natürlich wirkend und für den Prothesenträger so angenehm wie möglich zu erfüllen, entwickelt Otto Bock seit vielen Jahren kontinuierlich innovative Produkte.

Individuell gefertigte Bauteile aus Hochleistungspolymeren

Neben zahlreichen Normteilen, die in einer großen Auswahl an Werkstoffen für unterschiedlichste Anwendungsfälle erhältlich sind, fertigt igus auch individuelle Bauteile nach Kundenwunsch. Die Vorteile dieses Services hat auch die Otto Bock SE & Co. KGaA bereits erkannt. Im Prothesenkniegelenk 3R78, einem der meistgefragten mechanischen Gelenke mit pneumatischer Steuerung, wird ein Kolbenring eingesetzt, der auf Grund seiner besonderen Geometrie nicht im Standardsortiment von igus erhältlich ist. Für solche Fälle bietet igus verschiedene Herstellungsverfahren, um zunächst kostengünstig Prototypen herzustellen, die anschließend in Stückzahlen von 1 bis zu mehreren Millionen gefertigt werden können. Die Auswahl des optimalen Werkstoffs kann dabei je nach Anwendungsfall angepasst werden, um die bestmöglichen Ergebnisse im Einsatz zu erreichen.

Quality for Life – so lautet der Leitspruch von Otto Bock, der für zuverlässige Produkte steht. Um dem gerecht zu werden, betreibt die Otto Bock SE & Co. KGaA ein eigenes Testlabor. Getestet werden dort nicht nur Eigenentwicklungen, sondern auch Bauteile von Zulieferern, wie die Polymer-Gleitlager von igus. Nur so kann Otto Bock den Prothesenträgern die Qualität, Zuverlässigkeit und Stabilität liefern, die sie benötigen.


 

Prothesenkniegelenk 3R78 mit iglidur Kolbenringen  

Weitere Anwendungsberichte

Aus Halbzeugen gefertigt: Speziallager für höchste Präzision in der Augenheilkunde

Zur Herstellung eines Mikroskoparms für Augenuntersuchungen werden iglidur® Halbzeuge genutzt. Der Grund: Bis in den μm-Bereich lassen sie sich zu individuellen Gleitlagern bearbeiten und sorgen für die notwendige Genauigkeit bei Untersuchungen. 

Gefräst aus Halbzeugen: Belastbare und verschleißfeste Gleitlager für Fingerprothese

Bei dieser Prothese handelt es sich um einen elektrisch angetriebenen Finger. Das Fingergrundgelenk wird dabei direkt über einen Getriebemotor bewegt, wobei das Mittelgelenk über eine federnde Verbindung mitgeführt wird. Alle an dieser Bewegung beteiligte Achsen werden durch Kunststoffbuchsen aus dem Werkstoff iglidur® J
gelagert. Insgesamt 8 Lager sind in einem Finger integriert.

3D-gedruckt: Wartungsfreier Greifer für die Verpackungsindustrie

Schnelle Verfügbarkeit zu geringem Preis und der Einsatz unter hygienischen Bedingungen waren wichtige Voraussetzungen für diesen 3D-gedruckten Greifer. Eingesetzt wird er, um Kosmetikprodukte zu verpacken und hat dabei den besonderen Vorteil, dass er ohne zusätzliche Schmiermittel funktioniert und somit hygienische Anforderungen erfüllt.

Gefertigt mit Spritzguss: Gleitlager für hohe Beanspruchung in der Landwirtschaft

Durch den Einsatz von iglidur Gleitlagern spart die Lemken GmbH und Co. KG täglich Wartungskosten und Schmiermittel ein. Problemlos halten die Gleitlager aus Hochleistungspolymeren den hohen Lasten an den Lagertsellen des Intensiv-Grubbers stand und sind dabei auch noch sehr langlebig. Für die Firma Lemken ist klar: Auch in Zukunft wird auf igus Kunststoffgleitlager aus iglidur Material gesetzt, um lästige Wartungszeit zu vermeiden. 

Hier geht es zu Kolbenringen aus dem eingesetzten Material:
Weitere interessante Anwendungen aus den verschiedensten Bereichen finden Sie hier