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Verschleißfeste Lager reduzieren Gewicht und erhöhen die Steifigkeit im Hinterbau

Steckbrief

  • Was wurde benötigt: Gleitlager als Ersatz für metallische Rillenkugellager an der unteren Wippe des DW-Links am Hinterbau  
  • Anforderungen: Verschleißfestigkeit, Unempfindlichkeit gegen Schmutz, Nässe und Vibration, Wartungsfreiheit, geringes Gewicht
  • Anwendungsgebiet: Fahrradindustrie, Mountainbike-Technik, Fully-Rahmenbau
Der kalifornische Mountainbike-Hersteller ibis verwendet seit 2013 Gleitlager von igus in seinen Fullys. Sie wurden erstmals im ursprünglichen Modell des Trailbikes Ripley eingesetzt, inzwischen sind sie in allen ibis Fully-Rahmen im Einsatz.

Mountainbiker mit ibis Ripley auf dem Trail Foto: Ibis Cycles

Problem

Wie in allen Gelenken hatte ibis an der unteren Wippe des DW-Link-Hinterbaus ursprünglich gedichtete Rillenkugellager eingebaut. „Das war, was der Kunde immer wollte“, erklärt Colin Hughes, leitender Ingenieur bei ibis. „Aber einige unserer höchstbelasteten Drehpunkte bewegten sich weniger als 20 Grad. Es schien keine Rolle zu spielen, wie hoch die Qualität eines Kugellagers war, das wir einsetzten. Es fing immer verfrüht an, sich klapprig anzufühlen." Da lag es nah, auf Gleitlager umzusteigen, denn die können im Vergleich zu Wälzlagern bei kleinen Rotationen besser mit hohen Kräften umgehen.

Lösung

ibis entschied sich für iglidur Gleitlager. Durch sie ließen sich 80 g Gewicht gegenüber den Vorgängern sparen, die Steifigkeit erhöhen und die Wartung dank des Trockenlaufs auf null reduzieren. Das wichtigste Kriterium für den Wechsel war aber die verbesserte Haltbarkeit: "Nach dem ersten Jahr, als die neuen Rahmen mit igus Lagern auf dem Markt waren, habe ich Rückmeldungen von Kunden erhalten, die ihre Rahmen zur Wartung auseinandergenommen hatten", erinnert sich Hughes. Er habe ein paar aus Großbritannien bekommen, wo die Besitzer begeistert waren, wie gut die Lager halten. "Ich denke, unsere jüngsten Entwicklungen haben ihren Wert bewiesen, denn unsere Rahmen gehören zu den leichtesten und steifsten, die es gibt. Wir werden sicherlich sehen, dass mehr Unternehmen igus Lager einsetzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben."

"In über zwei Jahren hat unser Enduro-Team keine einzige Buchse gebrochen."

Robin Wallner, ibis Cycles Enduro Race Team


Im Härtetest beim Enduro Racing Team

Robin Wallner fährt seit 2014 für das ibis Enduro Racing Team. Er belegte 2019 Platz 11 in der Weltrangliste der Enduro World Series. Im Jahr 2018 hatte er sein bestes Jahr überhaupt: Er erreichte drei Top-10-Platzierungen in den EWS und lag zeitweise auf Platz zwei der Weltrangliste, bevor eine gebrochene Hand seine Saison beendete.

Als erfahrener Fahrer ist Wallner besonders gut auf sein Rad eingespielt. Als ibis den Wechsel auf igus Komponenten startete, war er zunächst skeptisch. "Ich hatte Bedenken, dass Kunststoff den Kräften, die wir auf unsere Bikes ausüben, nicht standhalten würde", erinnert sich Wallner. "Ich war mir nicht sicher, ob es den Belastungen durch Schmutz, Wasser und verblocktes Gelände standhalten würde."

ibis Ripley mit Markierung des unteren DW-Links

Doch seit er auf die iglidur Buchsen umgestiegen ist, hat sich sein Ripmo V2 im anspruchsvollen Bergterrain als äußerst robust erwiesen. "In über zwei Jahren hat unser Enduro-Team keine einzige Buchse gebrochen", sagt Wallner. "Sie halten definitiv besser, als ich ursprünglich dachte. Außerdem sind sie leichter und viel wartungsfreundlicher als die Lager, die ich vorher verwendet habe."

Wallner gehört zur Weltspitze, und auf sie ist die Entwicklung ausgerichtet. "Die gesamte Mountainbike-Technologie wird für den Einsatz im Rennsport mit Fokus auf Geschwindigkeit entwickelt“, sagt Matt Floyd, igus Vertriebsleiter für die Region West der USA. „Der Großteil der Technologie wird allerdings von Freizeitfahrern genutzt." Und die wird es ebenfalls freuen, wenn leichtere Lager im Bike stecken, die eine lange Lebensdauer haben und nicht gewartet werden müssen.

DW-Link mit iglidur Gleitlagern Fotos: Ibis Cycles, igus GmbH

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