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Beispiel 12: getestet, CF21.UL und CF27.D im Lebensdauervergleich

Langzeituntersuchung der chainflex® Servoleitungen

 

Regelmäßige Fertigungsuntersuchungen erhöhen die Funktionssicherheit von Maschinen. Neben Tests im igus® eigenen Labor, wo ständig neue Aufbauten, Werkstoffe und Kundenanforderungen untersucht werden, führt igus® auch fertigungsbegleitende Untersuchungen durch.

Neben Chargentests, die eventuelle fertigungsbedingte Fehler sofort aufdecken und dem Anwender maximale Sicherheit bieten, werden immer wieder Langzeituntersuchungen durchgeführt. Diese Langzeituntersuchungen, die bis zu vier Jahre dauern können – und den Aufwand solcher systematischen Versuchsreihen deutlich machen – sind notwendig, wenn man den ständig wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht werden möchte.

So auch die Langzeituntersuchung der chainflex® Servoleitungsfamilien CF21.UL und CF27.D. Diese auf dem Baukastensystem basierenden Servoleitungen, die sich im Fertigungsdetail nur durch ihre Innen- und Außenmantelwerkstoffe unterscheiden, wurden über 2,5 Jahre im Labor bei einem Radius von 100 mm, einem Verfahrweg von ca. 8 m, einer Beschleunigung von ca. 6 m/s² und einer Geschwindigkeit von ca. 3,5 m/s getestet.

Bewusst wurde eine Aderzahl/Querschnittskombination ausgewählt, die sich im Maschinenbau einer großen Beliebtheit erfreut, aber auch durch den stark asymmetrischen Aufbau bei vielen normalen – so genannten kettentauglichen – Leitungsaufbauten zum Ausfall führen.

CF21.UL

CF21.UL: Gesamtverseilung als auch Außenmantel ohne Beschädigung

 
CF27.D

CF27.D: Gesamtverseilung als auch Außenmantel ohne Beschädigung

 

CF21.40.10.02.01.UL: Nach über 10 Millionen Biegungen keine Schirmdrahtbrüche

 

CF27.40.10.02.01.D: Nach über 10 Millionen Biegungen keine Schirmdrahtbrüche

 

Bewusst nicht vorschriftsmäßige Kettenbefüllung, um eine reelle Anwendung zu simulieren.

 

Die Prüflinge, CF21.40.10.02.01.UL (4x4 mm² + 2x1,0 mm²), sowie CF27.40.10.02.01.D (4x4 mm² + 2x1,0 mm²), die während der Testphase ständig elektrisch überwacht wurden, sind in einer realen Kettenbestückung im Dauerbetrieb getestet worden.


Resultat:

Nach über 10 Millionen Einzelhüben wurden die Leitungen in ihre Einzelteile zerlegt und untersucht. Wie auch an Hand der Ausschnittsfotos erkennbar ist, konnten weder an den Einzelleitern Drahtbrüche, noch an den Isolierungen Veränderungen festgestellt werden. Auch zeigen nur leichte Abriebspuren am Außenmantel, die zu keiner Einschränkung der Funktion führen können, dass die Leitung eine hohe Zahl an Hüben absolviert hat.


Resümee

Die Aufbauphilosophie, mit zwickelfüllend extrudiertem Innenmantel und mit Druck extrudiertem Außenmantel, zeigt deutlich ihre Langlebigkeit und klare Vorteile gegenüber den üblicherweise eingesetzten Leitungen, die meist mit Füllern und Tapes aufgebaut sind.

Zu den getestete Produkten:
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