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Beispiel 13: getestet, Steuerleitung CF9

live getestet: Container- Kran bei 50m Verfahrweg

igus®-Energieführungssystem von ca. 26 m Länge in einer Edelstahl-Rinne mit Mittelbandabstützung.

 

Im Kranbau beweisen Energiezuführungssysteme immer häufiger ihre technische und wirtschaftliche Stärke. Flexibilität, Variabilität und eine Platz sparende Montage sind nur einige der wichtigsten Kriterien. Ein wichtiger Baustein eines Energieführungssystems liegt bei den Leitungen. Hier erwarten die Anwender eine hohe Funktionssicherheit.

igus®-Leitungen werden im chainflex®-Labor ständigen Tests unterzogen. Daraus lassen sich wichtige Erkenntnisse für die Lebensdauer einer Leitung ermitteln, wodurch Verbesserungen für den zukünftigen Leitungsaufbau abgeleitet werden können. Besonders spannend wird es jedoch, wenn sich die seltene Möglichkeit ergibt, dass Leitungen aus realen, harten Anwendungen entnommen und untersucht werden können.


Aktuelle Untersuchung Die chainflex®-Leitung CF9.60.05 wird seit Jahren in Container- Kranen eingesetzt, im hier vorliegenden Fall mit einem Gesamtverfahrweg von ca. 47 m. Ein Untersuchungsauftrag des Betreibers sollte eine Leistungsbilanz nach über 40.000 Kettenkilometern herausstellen und ermitteln, ab wann mit einer vorbeugenden Wartung für die weiteren Geräte gerechnet werden sollte.


Nach der Entnahme der CF9.60.05 wurden Untersuchungen mit folgenden Zielsetzungen durchgeführt:

  1. Außenmantel, Abriebverhalten, sonstige Beschädigungen
  2. Gesamtverseilung, Isolationsverhalten der einzelnen Adern
  3. Litzenaufbau, Anzahl evtl. einzelner gebrochener Drähte, die auf einen baldigen Ausfall der gesamten Leitung deuten könnten.

Ergebnis zu 1: Es waren keine oder kaum messbare Abriebspuren auf dem hochabriebfesten TPE-Außenmantel feststellbar. Dadurch ist ein Ausfall wegen Abrieb oder Mantelbruch trotz der starken Umwelteinflüsse (Temperaturdifferenzen, UV-Einstrahlung etc.) nicht zu erwarten.

igus®-Energieführungssystem von ca. 26 m Länge in einer Edelstahl-Rinne mit Mittelbandabstützung.

 

Ergebnis zu 2: Das Gesamtverseilgebilde zeigte – durch den zwickelfüllend extrudierten Außenmantel – keine Ermüdungserscheinungen und hatte sich in seiner Schlaglänge nicht verändert. Auf Grund des hohen Talkumanteils wurde ebenfalls kein Abrieb zwischen den TPE-isolierten Adern festgestellt. Auch die Hochspannungsprüfungen zeigten keine altersbedingte Veränderungen.

 

Ergebnis zu 3: Die Leitung wurde in dem am meisten beanspruchten Bereich des Radius bis auf den Kupferleiter geöffnet. Die Untersuchung der Einzeldrähte zeigte auch hier, nach über 40.000 km, keine Ermüdungsbrüche, die auf einen baldigen Ausfall der Leitung deuten würden.

 

Als Resümee kann festgehalten werden, dass diese in einer realen Krananwendung in der zweiten Katze eines STS-Kranes verwendete Leitung auch nach über 40.000 km komplett intakt ist und eine vorbeugende Instandsetzung nicht erforderlich ist.

Zu dem getesteten Produkt
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