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Höhere Variablität bei sinkenden Kosten

Einsatz in der Pharmaindustrie

Der Parenteralia-Betrieb der Bayer AG erfüllt alle Voraussetzungen für die Herstellung moderner Arzneimittel. Parenteral anzuwendende Arzneimittel gelangen durch Injektion oder Infusion direkt - also unter Umgehung des Verdauungstraktes - in das Gewebe oder in die Blutbahn. An Parenteralia werden daher allerhöchste Qualitätsansprüche besonders in Bezug auf mikrobielle und partikuläre Reinheit gestellt. Im Bereich der Abfüllung gelangen beispielsweise vollautomatische Anlagen zum Einsatz. Nachdem die Flaschen in verschiedenen Arbeitsschritten gereinigt, sterilisiert, befüllt und verschlossen worden sind, kommt ein hoch präziser Pick & Place-Roboter zum Einsatz. Er setzt die gefüllten Ampullen bzw. Arzneifläschchen palettenweise in eine Gitterbox, ehe sie in die Bereiche Kontrolle, Verpackung und Versand gehen. Für diesen Einsatz war auch vorher schon ein Roboter im Einsatz, er hatte allerdings seine Lebenszeit überschritten. Aufgrund der Belastungen kam es immer wieder zu Kabelbrüchen. Die spezifischen Bewegungen, welche der Roboter ausführt, stressen die Energieleitungen in hohem Maße. Die Aufgabe stellte sich nun, das Handling betriebssicher zu gestalten und auch optisch auf den neuesten Stand zu bringen. Die Anzahl der frei hängenden elektrischen und pneumatischen Leitungen sollte gebündelt werden. Der ungeordnete Haufen unzähliger elektrischer und pneumatischer Leitungen konnte in der Energiezuführung gebündelt werden. Die ganze Anlage sieht heute schon auf den ersten Blick kompakt und sauber aus. Aufgrund ihres runden Designs gleitet die Energiezuführung über die Außenkontur des Roboters. Es kann damit nicht einhaken und verkanten. Da die zu befüllende Gitterbox nicht sehr groß ist, ist dies ein extrem wichtiger Punkt. triflex® R führt die Leitungen mit einem definierten Mindestbiegeradius. Der Biegeradius ist in allen Richtungen gleich.

Unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten

Das System triflex® spielt überall dort seine Stärken aus, wo Bewegungen in mehr als zwei Richtungen gehen. Das sind in erster Linie Anwendungen an 6-Achs-Robotern, welche sich zum Beispiel in allen Umgebungen an Schweiß und Lackierapplikationen, in der Klebe- und Schleiftechnik finden, aber ebenso beim Zusammenbau von Getrieben oder bei Schraubprozessen. Auch kommt es im Scara-Roboter bei extrem hoher Geschwindigkeit zum Einsatz. In triflex® R kann man Federstäbe integrieren, um gezielt Vorspannungen zu integrieren. Sie geben der Energieführung eine bestimmte Ausrichtung und halten sie beispielsweise von Störkanten fern. Bei herkömmlichen Systemen geschieht dies zum Teil durch aufwändige Federn, Seilzüge, Gleitführungen. Diese außen liegenden Elemente üben neben dem erhöhten Platzbedarf und neuen Störkanten weitere Kräfte auf die Energiezuführung aus - mit allen daraus resultierenden Nachteilen.

triflex® R an Roboter

Die Leitungen innerhalb der Energiezuführung werden sicher geschützt und machen sämtliche Bewegungen problemlos mit.

 
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