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Höhere Variabilität bei sinkenden Kosten

Einsatz in der Glasproduktion

FAST/Z/25" - so lautet die Bezeichnung jener Entwicklung, die die Ernst Pennekamp GmbH & Co. OHG letztes Jahr vorstellte. FAST/Z/25 ist kompakt, sehr schnell und feinfühlig. Er schiebt die aus der Formgebung kommenden, rund 500 ºC heißen Glasprodukte in einen Kühlofen. Genau wie ein Roboter nämlich kann FAST/Z/25 fließende, überlagerte Bewegungen ausführen. Das hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen ist das System in der Lage, nahezu ohne Stopp zu arbeiten. Weiter ist es sehr viel flexibler, was die Anordnung der Flaschen auf dem Transportband angeht. Pennekamp benötigt für die Energiezuführung zu den einzelnen Achsen eine Energiekette. Man entschied sich für das triflex® R-System von igus® mit rundem Querschnitt. Mit ihrer "Kugel-Pfanne"- Verbindung nimmt sie hohe Zugkräfte auf und erlaubt gleichzeitig geschmeidige Bewegungen in allen Achsen mit eindeutig definierten Anschlägen für Radius und Torsion. Darüber hinaus bietet die Energiekette beste mechanische Eigenschaften; aufgrund der glatten Innenkonturen werden sehr lange Leitungsstandzeiten erreicht. Bei der Anpassung der Kette an die Applikation und bei späteren Servicearbeiten kann die triflex® R an jeder Stelle getrennt und auch wieder verbunden werden, ohne das durchgehende Tragelemente, wie zum Beispiel Stahlseile, geschnitten oder wieder verbunden werden müssen. Durch die speziell konstruierte äußere Form wird ein Verhaken der Kette an Störkanten verhindert und eine Beschädigung der Leitung durch Glasbruch weitestgehend vermieden. Sollte es durch äußere Einflüsse doch einmal zu einem Ausfall der Energieführung kommen, lässt sich diese blitzschnell durch die Schnappverschlüsse am Anschlusselement austauschen.

Unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten

Das System triflex® spielt überall dort seine Stärken aus, wo Bewegungen in mehr als zwei Richtungen gehen. Das sind in erster Linie Anwendungen an 6-Achs-Robotern, welche sich zum Beispiel in allen Umgebungen an Schweiß- und Lackierapplikationen, in der Klebe- und Schleiftechnik finden, aber ebenso beim Zusammenbau von Getrieben oder bei Schraubprozessen. Auch kommt es im Scara-Roboter bei extrem hoher Geschwindigkeit zum Einsatz. In triflex® R kann man Federstäbe integrieren, um gezielt Vorspannungen zu integrieren. Sie geben der Energieführung eine bestimmte Ausrichtung und halten sie beispielsweise von Störkanten fern. Bei herkömmlichen Systemen geschieht dies zum Teil durch aufwändige Federn, Seilzüge, Gleitführungen. Diese außen liegenden Elemente üben neben dem erhöhten Platzbedarf und neuen Störkanten weitere Kräfte auf die Energiezuführung aus - mit allen daraus resultierenden Nachteilen.

triflex® R an Roboter

Für die Energieübertragung zu den Achsen setzt Pennekamp das igus®-System triflex® R ein. igus® liefert den kompletten Leitungssatz mit Steckern, Energiekette und Anschlusselementen als readychain®.

 
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