Mein Ansprechpartner
Standort auswählen

Nach Eingabe Ihrer Postleitzahl nennen wir Ihnen sofort Ihren persönlichen igus® Berater.

Stillstandszeiten gehören der Vergangenheit an

Mehrdimensionale Energiezuführung für Lackierroboter

Die Anforderungen an einen Lackierroboter sind eindeutig: Er muss unter allen Einsatzbedingungen problemlos funktionieren. Zeit ist Geld, entsprechend geringe Stillstands- und Rüstzeiten sollen darüber hinaus im Betriebsalltag anfallen. Eine mehrdimensionale Energiezuführung sorgt seit ihrem Einbau vor über zwei Jahren für fehlerfreies Lackieren und damit für eine Verfügbarkeit des Roboters rund um die Uhr.

Vor gut zwei Jahren wurde ein Lackierroboter im Zuge des Austauschs der vorhandenen Lösung mit einer Energiezuführung der igus GmbH, Köln, ausgestattet. Zum Einsatz kommt die mehrdimensionale Energiezuführung Triflex R in der so genannten Easy- Ausführung (TRE). Neben ihrer Sicherheit bei den schnellen Bewegungen steht das einfache Befüllen im Mittelpunkt. Die Produktreihe ist speziell für Roboteranwendungen entwickelt worden.

„Mit der ursprünglichen Lösung, einem geriffelten Schlauch, hatten wir ständig Probleme. Er riss immer wieder ab. Außerdem gab es keine vernünftigen Halterungen, so dass die Leitungen bei den komplexen Bewegungen sehr stark strapaziert wurden. Seit dem Umbau läuft der Lackierroboter vollkommen fehlerfrei“, bestätigt Uwe Weißhoff.

1,2 Mio. lackierte Türdichtungen

„Wir produzieren in drei Schichten ca. 2 000 Teile pro Schicht. Das macht ca. 600 000 Teile im Jahr. Das heißt im Klartext, dass der Roboter mit der ausgewechselten Energiezuführung bereits rund 1,2 Mio. Dichtungen lackiert hat – und das ohne einen einzigen Ausfall“, bilanziert Uwe Weißhoff. Bei einer Beschleunigung von 800 mm/s² werden die Energiezuführung und die innen liegenden Leitungen stark belastet. „Durch die hohen Stückzahlen können wir bei der Geschwindigkeit keine Kompromisse eingehen“, macht Uwe Weißhoff klar.

Dazu kommen die Bedingungen in der Lackierkabine. Der Lacknebel führt zu starken Verschmutzungen. Er setzt sich überall ab und führt zu den entsprechenden Verklebungen. „Die Einsatzbedingungen sind schon ziemlich extrem“, stellt der zuständige Mitarbeiter für die Prozessentwicklung fest.

Lackierroboter  
Zwei Energiezuführungen im Einsatz

Der Lackierroboter ist mittlerweile mit einer zweiten TRE- Energiezuführung, ebenfalls mit einem Mindestbiegeradius von 87 mm, ausgestattet worden. Mit diesem zusätzlichen System wird ein Lackierzerstäuber zum noch feineren Auftrag betrieben. „Mit der zweiten komplett separaten Lösung sind wir noch flexibler geworden. Sie ist beim Austausch einfach zu handhaben und wird lediglich an den Adapter des Roboters montiert und ist sofort einsatzbereit“, so Uwe Weißhoff.

„Und wenn wir einen verschmutzten Medienschlauch oder eine Leitung wechseln müssen, gibt es auch keinerlei Probleme. Sie werden einfach von außen eingedrückt“, bestätigt Uwe Weißhoff. „Das so genannte Easy-Prinzip ist für das einfache Befüllen verantwortlich“, erläutert der igus Produktmanager, Jochen Weber. „Die Leitungen oder Schläuche müssen nicht durch die Kette geführt werden. Das hat weiter den großen Vorteil, dass Armaturen oder Steckverbinder zum Befüllen nicht demontiert werden müssen.“

Lackierroboter  
272 Kettenglieder für mehr Flexibilität

Beim Kürzen oder Verlängern spielt die TRE Energiezuführung ihre ganze Stärke aus. Durch das 'Kugel-Pfanne- Prinzip' ist ein unkompliziertes Fügen und Trennen möglich. Ein Schraubendreher genügt. Die Anzahl der Kettenglieder hat nicht nur Auswirkungen auf die Beweglichkeit der gesamten Energiezuführung, sondern ein sicheres Führen der Leitungen – selbst um schwierigste Geometrien – wird möglich. 272 Kettenglieder sorgen bei einer Gesamtlänge von ca. 4 m beim Lackierroboter für eine uneingeschränkte Anlagenverfügbarkeit.

Standard im harten Betriebsalltag

„Bei diesem Lackierroboter haben wir innerhalb kürzester Zeit eine auf die individuellen Anforderungen vor Ort zugeschnittene Energiezuführung aus unserem Standardprogramm geliefert“, so Jochen Weber. Als Zubehör kommen lediglich die Anschlusselemente mit integrierter Zugentlastung zum Tragen.

Hier geht es zu den eingesetzten Produkten
Weitere interessante Anwendungen aus den verschiedensten Bereichen finden Sie hier