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Projekt „E-Kart“

Maximaler Fahrspaß dank 230 Nm

Das Projekt „E-Kart“ hatte seinen Kick-off im Oktober 2007 mit der Grundidee ein Kart mit Verbrennungsmotor und Straßenzulassung in ein Elektro Kart mit maximalem Fahrspaß umzurüsten. Dieses Projekt wird an der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft von Herrn Professor J. Walter an der Fakultät Maschinenbau und Mechatronik betreut.

Seit Beginn des Projekts arbeiten kontinuierlich jedes Semester studentische Teams an der Weiterentwicklung. Angefangen bei der Umrüstung und dem Neuaufbau des Karts mit Elektromotoren, der Entwicklung einer Antriebsschlupfregelung (ASR), einem Konzept zur Außenhaut des Karts, der Optimierung der Bremsen, der Konstruktion einer Kamerahalterung am Kart, bis hin zum Team der Straßenzulassung. Bis Anfang 2009 führten damit sieben Teams von Studenten der Fachrichtungen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Mechatronik vorlesungsbezogene Projekte am E-Kart durch.

Projekt „E-Kart“  

Während der Antrag auf die Straßenzulassung als Forschungsfahrzeug weiterhin läuft, stellten sich im März 2009 zwei weitere studentische Teams des Studiengangs Mechatronik im Sommersemester neuen Projekten am E-Kart.

Die Studenten Mario Herbold und David Schiebol entwickelten ein System zur Rückgewinnung der Bremsenergie. Wie bei Hybridfahrzeugen soll damit während des Bremsvorgangs elektrische Energie in die Batterien zurück gespeist werden. Somit wird nicht nur die Bremsanlage durch den Betrieb des Antriebsmotors im Generatorbetrieb geschont, sonder es verlängert sich auch die mögliche Fahrtdauer. Der Fahrspaß mit 230Nm Drehmoment kann dadurch länger sichergestellt werden.

Die Studenten Nino Kovac und Tilman Dilger studieren ebenfalls Mechatronik und setzten sich ein weit gegliedertes Projekt zum Ziel. Zum Einen mussten die verbauten Starterbatterien ersetzt werden, da ihre Leistungsfähigkeit stark nachgelassen hatte. Somit musste eine neue Batterientechnologie integriert werden. Aufgrund spezieller AGM Batterien konnte im Weiteren ein Konzept zur Schnellladung der vier Traktionsbatterien mit 4x25 Ampere verwirklicht werden, sodass die Ladung des E-Kart, unter Beachtung der Temperatur, nach ca. 2 Stunden abgeschlossen ist. Als dritten wichtigen Punkt im Projekt galt es, Messtechnik in das E-Kart zu integrieren. So sollten die Messungen der vier Batteriespannungen und des Stroms der in Reihe geschalteten Batterien erfasst werden. Zur Speicherung und direkten Ausgabe der Messwerte an den Fahrer wurde ein Netbook auf dem Kart installiert.

Projekt „E-Kart“  

Aufgrund der neu integrierten Batterien, dem gestiegenen Strom der Ladegeräte und der maximalen Ströme während der Rekuperation von bis zu 100Ampere, musste die Leistungsverkabelung völlig neu aufgebaut werden. Des Weiteren musste die Zuleitung zu den Ladegeräten sowie die komplette Verkabelung der Messtechnik erstellt werden. Egal ob 35 oder 10qmm Leitungsquerschnitt, Steuer- oder Datenleitungen, alles in top Qualität und geschirmter Ausführung. Igus® sponserte dieses Projekt großzügig und dafür möchten wir uns recht herzlich bedanken.

Doch die Entwicklung des E-Kart ist noch bei Weitem nicht abgeschlossen. So können nun aufgrund der Messtechnik neue Erkenntnisse über die Batterien und das Verhalten während der Rekuperationsphasen erhalten werden. Ein geplanter Meilenstein stellt auch die Integration von Radnabenmotoren in das Kart da.

Projekt „E-Kart“  
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