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Sicherheit beim Schweißen mit System

Hängend, stehend oder linear verfahrend: Energieketten von igus bewähren sich seit Jahren in Schweißanlagen von Cloos

Eine schnelle Produktion verlangt besonders in Zeiten des Fachkräftemangels und des Wettbewerbsdruckes immer mehr nach automatisierten Anlagen. Dazu entwickelt, testet und fertigt die Carl Cloos Schweißtechnik GmbH aus Haiger kundenindividuelle automatisierte Roboterzellen für die Schweißtechnik. Vom Fahrrad über die Baggerschaufel bis hin zum Schaltschrankrahmen schweißen die Anlagen von Cloos Bauteile zusammen. Für eine sichere Leitungsführung in den Anlagen vertraut das Unternehmen auf unsere Energieketten.

Steckbrief

  • Was wurde benötigt: Energieketten der Serie E4.1 als offene (E4.56) und geschlossene (R4.56) Variante
  • Anforderungen: stehende, liegende, hängende oder linear gleitende Bewegung der Energieführungen bei einer hohen Zahl an Leitungen und Schläuchen für Strom, Daten, Pneumatik sowie Hydraulik; hohes Gewicht der Leitungen von bis zu 10 kg pro m; lange Verfahrwege von bis zu 70 m; Schutz vor Funken, Schmutz und Staub
  • Branche: Werkzeugmaschinen, Schweißanlagen
  • Erfolg für den Kunden: die senkrechten Anschläge in der Energieführung ermöglichen eine maximale Kraftaufnahme und sorgen für eine hohe Stabilität auch bei großen Längen; die geschlossene E4.56 bietet optimalen Schutz vor Spänen; der Kunde hat durch den Wechsel von Stahlketten auf Kunststoffenergieführungen außerdem den Geräuschpegel in der Anlage stark reduzieren können

Energiekette in Schweißanlage In verketteten Roboteranlagen der Carl Cloos Schweißtechnik GmbH kommen auf langen Verfahrwegen Energieführungen der Serie R4.56 zum Einsatz. Sie sorgen für einen leisen Lauf.

Problem

Die vollautomatischen Anlagen der Carl Cloos Schweißtechnik GmbH erfüllen höchste Sicherheitsanforderungen, die auch für die eingesetzten Energieführungen gelten. Diese müssen in der Anwendung stehend, liegend, hängend oder linear gleitend die Leitungen und Schläuche für Strom, Daten, Pneumatik sowie Hydraulik störungsfrei bewegen. Speziell das besondere Tandem-Lichtbogen-Verfahren forderte eine Energiekette, die die zusätzlichen Lasten durch Leitungen und Schläuche problemlos bewältigen kann. Das Schweißverfahren wurde von Cloos in 1996 entwickelt. Bei der Technik brennen zwei Lichtbögen in einem gemeinsamen Schmelzband. Das Ergebnis: der Schweißprozess ist schneller, die Nähte sind länger und die Abschmelzleistung ist höher. Insgesamt wird durch die zusätzlichen Leitungen und Schläuche ein Gewicht von bis zu 10 Kilogramm pro Meter erreicht.
Auch für eine weitere Anlage zur Fertigung von Schaltschrankrahmen deren Länge, Breite und Höhe stark variieren kann, benötigte der Maschinenbauer eine Energiekettenlösung. Die vollautomatisierte Fertigungsanlage für das Verschweißen der Rahmen besteht aus 15 verketteten Robotern, etlichen Manipulatoren und umfangreicher Steuerungstechnik, die die Fertigungsabläufe koordiniert. Durch den Einsatz einer Cloos-Anlage und einen umfangreichen Umbau konnten die Taktzeiten erheblich verbessert und die Störzeiten permanent verringert werden.

Lösung

Die Energiekette E4.56 aus der Serie E4.1 zeigte sich als optimale Lösung, auch bei dem neuen Schweißverfahren. Denn die senkrechten Anschläge in der Energieführung ermöglichen eine maximale Kraftaufnahme und sorgen für eine hohe Stabilität, selbst bei großen freitragenden Längen.
Die e-kette besitzt einen Hintergriff und damit eine hohe Torsionssteifigkeit, außerdem ist sie in den Breiten variabel. Als geschlossene Rohrvariante R4.56 kommt die Führung dort zum Einsatz wo Funken, Schmutz oder Staub eine Rolle spielen. Sie bietet den bewegten Leitungen und Schläuchen dabei optimalen Schutz. Auch langsames Anfahren, abruptes Anhalten und Geschwindigkeiten von 1,7 Meter die Sekunde sind besondere Anforderungen, die die E4.56 problemlos erfüllt. Im Bereich der Baumaschinen kann der Verfahrweg eines Schweißroboters gerne einmal bis zu 70 Meter betragen. Weitere Einsatzszenarien finden sich in der Automobilindustrie, in der Herstellung von Nutzfahrzeugen, der Bahntechnik sowie in Landmaschinen. 
In der Anlage zur Fertigung von Schaltschrankrahmen verrichten mehrere R4.56 und E4.56 Energieketten aus der Serie E4.1 gleitend verfahrend, hängend und senkrecht stehend ihren Dienst. Zuvor setzte der Maschinenbauer hier Energieketten aus Stahl ein, die allerdings beim Verfahren sehr laut waren. Die R4.56 und E4.56 Energieketten hingegen bestehen aus wartungsfreien Tribo-Polymeren. Daher sind sie nicht nur besonders leicht und verschleißfest, sondern auch sehr leise. Eine integrierte Bremse an den Radienanschlägen dämpft den Anschlag und die Abrollgeräusche zusätzlich. Ein Qualitätskriterium was sich bei Cloos-Kunden auszahlt.


„Bevor wir zu igus kamen setzten wir auf Energieketten aus Stahl. Im Betrieb waren sie jedoch extrem laut."

Volker Scheidt, Carl Cloos Schweißtechnik GmbH

Energieketten in Schweißanlage In einer neuen Anlage arbeiten an sechs Stationen jeweils zwei Schweißroboter. Für eine sichere Leitungsführung setzen die Konstrukteure auf die Energiekette E4.56.
Energiekette in Schweißanlage Die Energiekettenserie E4.56 überzeugt selbst bei hohen freitragenden Längen und schweren Lasten.
Energiekette in Schweißanlage Die Deckel der R4.56 schützt die Leitungen für Schmutz, Dreck und Spänen.
Energiekette in Schweißanlage Für die Leitungsführung an Laser-Robotern kommen die dreidimensionalen Energieketten der Serie triflex R zum Einsatz.