Die Rollen e-ketten der Serie P4.1 ermöglicht es, die Anlagensicherheit und -verfügbarkeit zu steigern. In jeder Verbindung der Kettenglieder befindet sich eine Lagerstelle für eine Schwenkbewegung. Diese wurde jetzt neu mit wartungsfreien Gleitlagern aus Hochleistungspolymeren ausgestattet und so die Lebensdauer mehr als verdoppelt.
Um den gesteigerten Anforderungen der neuen Containerschiffe wie z. B. der Triple-E-Klasse gerecht zu werden, müssen neue und größere STS-Krane gebaut oder bestehende umgerüstet werden. Zudem steigen die Anforderungen an die Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit der Krane. Das hat auch Auswirkungen auf die Konstruktion und Auswahl der Energiezuführung.
Um die Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit an STS-Kranen zu steigern, hat igus die Rollen e-kette P4.1 entwickelt. Hier sorgen tribologisch optimierte Gleitlager für die schmierfreie Lagerung der einzelnen Kettenglieder. Damit verlängert sich die Lebensdauer der Kette auf mehr als das Doppelte. Ein optionaler Sensor ermöglicht zudem die vorausschauende Wartung, was dazu beiträgt, dass die Anlagenverfügbarkeit weiter gesteigert werden kann. Hochflexible Leitungen aus dem chainflex Programm komplettieren die ausfallsichere Lösung für Krane und lange Verfahrwege. Das System P4.1 eignet sich sowohl für die Katzfahrt, als auch für die Längsfahrt mit Verfahrwegen von 1.000 Metern und mehr.
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Dieses Whitepaper befasst sich u.a. mit folgenden Themen:
*Die angegebenen Laufleistungsangaben resultieren auf Hochrechnungen von Kundenanwendungen in Kombination mit unserer Versuchsdaten
Durch Versatz zwischen Obertrum und Untertrum werden die Kunststoff-Rollen nicht überrollt, sondern rollen aneinander vorbei, um einen besonders ruhigen Lauf zu ermöglichen. Daraus resultierend sinkt der Reibwert und die Antriebsleistung reduziert sich um 57 Prozent.
Durch die Ausstattung mit wartungsfreien Gleitlagern in jedem Kettenglied verlängert sich die Lebensdauer der Energiekette auf mehr als das Doppelte.
Optional kann die neue P4.1 mit smarten Überwachungssensoren ausgestattet werden. Dadurch wird ab einer definierten Verschleißgrenze ein Signal an das igus i.cee Kommunikationsmodul ausgeben, mit dem die Wartung der Rollenkette vorausschauend geplant wird.
Getestet wurde die Rollen e-kette P4.1 mit einer Verfahrgeschwindigkeit von bis zu 8 m/s auf einer Strecke von derzeit 200 m, was einem 400 m langen Verfahrweg entspricht. Die vollautomatisierte Anlage berücksichtigt verschiedenste Einsatzbereiche in Hinblick auf Beschleunigung und Geschwindigkeit. Neben der mechanischen Belastung durch die Bewegung des Transferfahrzeuges wirken Umwelteinflüsse ungehindert auf die getesteten Energieketten und Leitungen ein.
Einfache und schnelle Montage sowie Demontage der Energiekette P4.1
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