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SLS Material iglidur I3  

iglidur® I3-PL für die Additive Fertigung

Das eigens für das Lasersintern entwickelte Material iglidur® I3-PL zeigt bei den tribologischen Versuchen im igus®-Testlabor eine um mindestens 3-mal verbesserte Abriebfestigkeit gegenüber herkömmlichen Materialien für das Lasersintern. Hierdurch werden die Freiheitsgrade beim Konstruieren von verschleißbeanspruchten Gleitbauteilen weiter erhöht.
Weitere Versuche haben ergeben, dass sich iglidur® I3 speziell für Stirn- und Kegelräder sowie für alle weiteren Arten von Verschleißteilen eignet. Das Material ist ähnlich zu PA12, daher auf den Standard-Maschinen verarbeitbar.


Vorteile von SLS gegenüber FDM
 

  • Festigkeit
  • Geschwindigkeit
  • Präzision (± 0,1 %, nach Absprache auch genauer möglich)
  • Geringere Bauteilkosten
  • Prozessstaibilität (Verlässlichkeit und Reproduzierbarkeit)
  • Kein Stützmaterial notwending
     


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Biegefestigkeit am gedruckten Bauteil

Biegefestigkeit

Y = Biegefestigkeit [MPa]

 

Biegefestigkeit gedruckt

Biegefestigkeit

Y = Biegefestigkeit [MPa]

A = Baurichtung: X / Y
B = Baurichtung: Z

 

Verschleißtest rotierend: p= 1 MPa; v= 0,3 m/s

Verschleißtest rotierend: p= 1 MPa; v= 0,3 m/s; Welle: V2A

Verschleißtest rotierend

Y = Verschleiß rotierend [μm/km]

A = PA12 (SLS)
B = PA12 + Glaskugeln (SLS)
C = iglidur® I3 (SLS)
D = iglidur® I180 (FDM)

 
Verschleißtest rotierend

A = iglidur® I3-PL
B = PA12
C = PA12 + Glaskugeln

 

Die Vergleichsversuche zeigen die niedrige Verschleißrate (Y) des Werkstoffes iglidur® I3-PL in der rotierenden Bewegung.

Verschleißtest linear p= 1 MPa; v= 0,1 m/s; l= 5 mm

Verschleißtest linear

Y = Verschleiß rotierend [μm/km]

A = PA12 (SLS)
B = PA12 + Glaskugeln (SLS)
C = iglidur® I3-PL (SLS)
D = iglidur® I180 (FDM)

 

Verschleißtest schwenkend CF53: v= 0,01 m/s; ß= 60°

Verschleißtest schwenkend

Y = Verschleiß rotierend [μm/km]

A = iglidur® I3-PL 3D-Druck
B = iglidur® I180 3D-Druck
C = iglidur® G gespritzt
D = iglidur® W300 gespritzt

 

Einsatz im Rennsport

Bisher 400 km im Einsatz und noch kein Verschleiß sichtbar

Bei der Auswahl der verbauten Produkte des Formula-Student Rennwagens vom Team Runningsnail der Hochschule Amberg-Weiden zählen zwei Faktoren: das Gewicht und der Nutzen. So druckte das Team sich in einem 3D-Drucker aus iglidur® Tribo-Filament ein Lager, bearbeitete es ein wenig nach und verklebte es anschließend.

Einsatz im Rennsport