robolinkprojekt - igus® setzt auf Nachwuchs

igus® setzt sich schon seit Jahren verstärkt für angehende Ingenieure ein und unterstützt diese mittels seiner Hochschulplattform Y.E.S (Young Engineers Support).Durch die stetige Suche nach klugen und kreativen Köpfen konnten u.a. Beta-Tester für das robolink®-Projekt gewonnen werden.

robolink® ist die Produktbezeichnung für ein Mehrachsgelenk aus Tribopolymeren welches aktuell von igus® entwickelt wird, mit dem Ziel bald einen mechanischen Roboterbaukasten für unterschiedliche Anwendungsbereiche anbieten zu können.

Konzeptpräsentation Robolinkantrieb  
robolink  

Seit April diesen Jahres besteht eine ganz besondere Zusammenarbeit zwischen igus® und den Universitäten aus Wuppertal und dem Saarland.
Dabei hatten 4 Studententeams es sich zur Aufgabe gemacht einen Antrieb für einen Mehrachsgelenkarm bestehend aus 2 robolink®-Gelenken, zu entwickeln, zu designen und zu konstruieren. Ziel war es den robolink® mittels eines geeigneten Antriebs zu steuern, wobei Getriebe, Motor, Hebel, Gehäuse… von ihnen selbst entwickelt werden mussten. Die beiden Hochschulen unterteilten diese Aufgabe, sodass die bergischen Maschinenbauer die Getriebeentwicklung übernehmen und die saarländischen Kommilitonen den Part der Entwicklung und Fertigung des Gehäuses erfüllen.

Die Idee zu diesem „Crossing Campus Project“ entsprang den beiden Univ.-Prof. Dr.-Ing. Peter Gust vom Lehrstuhl für Engineering Design der Bergischen Universität Wuppertal und Prof. Dr.-Ing. Markus Stommel vom Lehrstuhl für Polymerwerkstoffe der Universität des Saarlandes.

Nach etwa 3 Monaten Planung und Entwicklung kam es nun am 13.07.2010 bei igus® in Köln zur ersten Präsentation. In angenehmer Atmosphäre stellten die vier Teams ihre Konzepte in Form von Plakaten und Powerpointpräsentationen vor. Die ersten anschaulichen Modelle gab es auch bereits zu bestaunen. 15 igus®-Entwicklungsingenieure beurteilten die einzelnen Projekte im Anschluss kritisch und unterstützten alle Teams mit Rat, Fachwissen, Erfahrungswerten und Erkenntnissen aus der eigenen langjährigen Praxis im Bereich Forschung und Entwicklung. Dabei wurden die angehenden Konstrukteure auf potentielle Schwachstellen und Stolpersteine in ihren Konzepten hingewiesen, sodass der Realisierung ihrer Projekte nichts mehr im Wege steht.

robolink® Testlabor  

Als die Köpfe schon zu rauchen begannen, war es höchste Zeit für das wohlverdiente Mittagessen in der Firmenkantine. Gut gestärkt ging es anschließend zur Werksführung…

 

Somit konnte die nächste Phase - der Endspurt – eingeläutet werden. In dieser werden die Studenten die vorlesungsfreie Zeit nutzen um ihre Konzepte in die Realität umzusetzen und einen ersten Prototypen bauen.
Schon beim nächsten Treffen in 3 Monaten sollen die Antriebe funktionsfähig und in ihrer Endversion präsentiert und von den eigenen Professoren, Kommilitonen und den igus®Mitarbeitern der robolink® Abteilung auf Herz und Nieren getestet werden.

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